Von einer wesentlichen Beeinflussung eines (Fliess-)Gewässers kann dann nicht gesprochen werden, wenn diesem höchstens 20 % der Abflussmenge Q347 und nicht mehr als 1'000 l/s entnommen werden. In diesem Fall liegt die Wasserentnahme noch im Rahmen der natürlichen Schwankungen der Abflussmenge Q347 (vgl. BGE 120 Ib 233 E. 6a; Anhang der Wegleitung des Bundesamtes für Umwelt, Angemessene Restwassermengen – Wie können sie bestimmt werden?, Bern 2000 [nachfolgend: Wegleitung BAFU], S. 75 und S. 136 f.; Hunger, S. 248 und S. 272 f.; Maurus Eckert, Rechtliche Aspekte der Sicherung angemessener Restwassermengen, Zürich, Zürich/Basel/Genf 2002, S. 53 f. und S. 146 ff.).