29 GSchG, wer über den Gemeingebrauch hinaus einem Fliessgewässer mit ständiger Wasserführung (lit. a) oder aus Seen oder Grundwasservorkommen, welche die Wasserführung eines Fliessgewässers mit ständiger Wasserführung wesentlich beeinflussen, Wasser entnimmt (lit. b). Wenn zusammen mit anderen Entnahmen einem Fliessgewässer höchstens 20 % der Abflussmenge Q347 und nicht mehr als 1'000 l/s entnommen werden, kann die Wasserentnahme unter erleichterten Voraussetzungen bewilligt werden; es müssen weder die Restwassermengen gemäss Art. 31-33 GSchG festgesetzt noch Massnahmen nach Art. 35 GSchG angeordnet werden (Art. 30 lit. b GSchG; BGE 120 Ib 233 E. 5a).