{"Signatur": "GL_VG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2014-04-02", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_VG_001_VG-2013-00107_2014-04-02.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=251&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=1&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "783aeae75b1775c6838af550761a1cd3"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["VG.2013.00107", "VG.2014.49"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Verwaltungsgericht 02.04.2014 VG.2013.00107 (VG.2014.49)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Verwaltungsgericht 02.04.2014 VG.2013.00107 (VG.2014.49)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Verwaltungsgericht 02.04.2014 VG.2013.00107 (VG.2014.49)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Verwaltungsgericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Verwaltungsgericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abgabenstreitigkeiten (ohne Steuern)"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:57:33", "Checksum": "15b76efd5503a8c81829d3be0fe1b8a7", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Verwaltungsgericht 02.04.2014 VG.2013.00107 (VG.2014.49)\nRegeste:\nAbgabenstreitigkeiten (ohne Steuern)\n\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nUrteil vom 2. April 2014\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nI. Kammer\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nin Sachen\n|\n|\nVG.2013.00107\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n1.\n|\nA.______ GmbH\n|\nBeschwerdeführer\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nB.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n3.\n|\nC.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n4.\n|\nD.______ AG\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n5.\n|\nE.______ AG\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n6.\n|\nF.______ AG\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n7.\n|\nG.______ AG\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n8.1.\n|\nH.______\n|\n|\n|\n8.2.\n|\nI.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n9.\n|\nJ.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n10.1\n|\nK.______\n|\n|\n|\n10.2.\n|\nL.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n11.\n|\nM.______\n|\n|\n|\n|\nalle vertreten durch Rechtsanwalt N.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\ngegen\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n1.\n|\nWegkorporation Braunwald\n|\nBeschwerdegegner\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nDepartement Bau und\nUmwelt des Kantons Glarus\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nund\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nGemeinde Glarus Süd\n|\nBeigeladene\n|\n|\n|\n|\n|\nvertreten durch Rechtsanwalt O.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nbetreffend\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nBeiträge Wegkorporation 2011\n|\n|\nDie Kammer zieht in Erwägung:\n|\n|\nI.\n|\n|\n1.\n|\n|\n1.1 Die Wegkorporation Braunwald stellte am 2. September\n2011 folgende Beträge in Rechnung: A.______ GmbH Fr. 2'166.-; E.______\nAG Fr. 1'146.-; F.______ AG Fr. 3'138.-, Fr. 1'962.- und\nFr. 510.-; G.______ AG Fr. 1'662.- und Fr. 1'386.-; H.______\nund I.______ Fr. 1'254.-; J.______ Fr. 534.-; K.______ und L.______\nFr. 546.-; D.______ AG Fr. 9'138.-; B.______ Fr. 2'550.-;\nC.______ Fr. 858.- sowie M.______ Fr. 594.-. Am 11. Oktober\n2011 stellte sie J.______ zusätzlich Fr. 570.- in Rechnung.\n|\n|\n|\n|\n1.2 Die Rechnungsempfänger erhoben in der Folge\nBeschwerde beim Departement Bau und Umwelt (DBU) und beantragten die\nAufhebung der Rechnungen sowie die Feststellung, dass keine Beitragspflicht\nbestehe. Das DBU wies die Beschwerden am 30. September 2013 ab, soweit\nes darauf eintrat.\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\n|\n2.1 Die Rechnungsempfänger gelangten am 31. Oktober\n2013 mit Beschwerde ans Verwaltungsgericht und beantragten die Aufhebung des\nEntscheids des DBU. Sie seien von der Beitragspflicht für das Jahr 2011 zu\nbefreien.\n|\n|\n|\n|\n2.2 Das Verwaltungsgericht vereinigte mit\nPräsidialverfügung vom 5. November 2013 die Verfahren VG.2013.00107,\nVG.2013.00108, VG.2013.00109, VG.2013.00110, VG.2013.00111, VG.2013.00112,\nVG.2013.00113, VG.2013.00114, VG.2013.00115, VG.2013.00116 und VG.2013.00117\nund führte sie unter der Verfahrensnummer VG.2013.00107 weiter. Gleichzeitig\nlud es die Gemeinde Glarus Süd ins Verfahren bei.\n|\n|\n|\n|\n2.3 Das DBU beantragte am 17. Januar 2014 die\nAbweisung der Beschwerden; unter Kostenfolge. Gleichentags beantragte die Gemeinde\nGlarus Süd die Abweisung der Beschwerden; unter Kosten- und\nEntschädigungsfolgen zu Lasten der Beschwerdeführer. Den nämlichen Antrag\nstellte die Wegkorporation Braunwald am 17. Februar 2014.\n|\n|\n|\n|\nII.\n|\n|\n1.\n|\n|\n1.1 Das Verwaltungsgericht ist gemäss Art. 105 Abs.\n1 lit. b des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege vom 4. Mai 1986 (VRG)\nzur Behandlung der vorliegenden Beschwerden zuständig.\n|\n|\n|\n|\n1.2 Die Beschwerdegegnerin 1 geht davon aus, dass auf\ndie Beschwerden infolge fehlenden Interesses nicht einzutreten sei. Gemäss\nArt. 88 lit. a VRG ist zur Beschwerde berechtigt, wer ein schutzwürdiges\nInteresse an der Änderung oder Aufhebung des angefochtenen Entscheids hat.\nDie Beschwerdeführer bezwecken mit ihren Beschwerden die Aufhebung des\nvorinstanzlichen Entscheids und damit einhergehend der durch sie zu zahlenden\nRechnungen betreffend die Abgaben an die Wegkorporation für das\nJahr 2011. An der Aufhebung der Rechnungen haben sie ohne Weiteres ein\nschutzwürdiges Interesse; dies unabhängig davon, ob ihr Anliegen, dass die\nStrassen in Braunwald durch die Gemeinde übernommen werden, mittlerweile erfüllt\nist. Da auch die übrigen Prozessvoraussetzungen erfüllt sind, ist auf die Beschwerden\neinzutreten.\n|\n|\n|\n|\n1.3 Da sich der Sachverhalt rechtsgenüglich aus den\nAkten ergibt und sich im vorliegenden Verfahren in erster Linie rechtliche\nFragen stellen, ist auf den durch die Beschwerdeführer beantragten\nAugenschein zu verzichten.\n|\n|\n|\n|\n1.4 Die Beschwerdeführer machen eine Verletzung des\ndurch Art. 29 Abs. 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen\nEidgenossenschaft vom 18. April 1999 (BV) garantierten Beschleunigungsgebots\ngeltend. Eine Rechtsverzögerung hätten sie jedoch im vorinstanzlichen\nVerfahren, solange der Entscheid noch ausstand, rügen müssen. Nunmehr besteht\nkein aktuelles Rechtsschutzinteresse mehr an einer Rechtsverzögerungsbeschwerde\n(Jürg Bosshart/Martin Bertschi, in Alain Griffel [Hrsg.], Kommentar zum\nVerwaltungsrechtspflegegesetz des Kantons Zürich, 3. A., Zürich/Basel/\nGenf 2014, § 19 N. 52), welche die Beschwerdeführer zu Recht auch nicht\nformell erheben. Immerhin ist darauf hinzuweisen, dass dem Gericht auch unter\nBeachtung der besonderen Umstände des vorliegenden Falls eine Verfahrensdauer\nvon zwei Jahren als lange erscheint.\n|\n|\n|\n|\n"}