| |||||||| | | |||||||| | 3.5 Im Beschwerdeverfahren darf der Richter eine Tatsache nur dann als bewiesen annehmen, wenn er von ihrem Bestehen überzeugt ist. Im Sozialversicherungsrecht hat der Richter dabei seinen Entscheid – sofern das Gesetz nicht etwas Abweichendes vorsieht – nach dem Beweisgrad der überwiegenden Wahrscheinlichkeit zu fällen. Die blosse Möglichkeit eines bestimmten Sachverhalts genügt den Beweisanforderungen nicht. Der Richter hat vielmehr jener Sachverhaltsdarstellung zu folgen, die er von allen möglichen Geschehensabläufen als die wahrscheinlichste würdigt (BGE 119 V 7 E. 3c/aa). | |||||||| | | |||||||| | 3.6