Für die Bejahung einer Leistungspflicht der Unfallversicherung ist es unerlässlich, dass die geklagten Beschwerden nicht lediglich den von der versicherten Person subjektiv umschriebenen Leiden entsprechen, sondern medizinisch einer fassbaren gesundheitlichen Beeinträchtigung zugeschrieben werden können und diese Gesundheitsschädigung mit überwiegender Wahrscheinlichkeit in einem ursächlichen Zusammenhang mit dem versicherten Unfallereignis steht (BGE 119 V 335 E. 2b f.). Deshalb ist eine Würdigung der in den Akten liegenden medizinischen Berichte entscheidend, wobei der Richter bei der Beurteilung des natürlichen Kausalzusammenhanges nicht ohne zwingenden Grund von der Einschätzung der