{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2015-12-30", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2015-00058_2015-12-30.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=624&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=5&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "80566ed07a247246ac7761de36bf81a3"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2015.00058", "OGS.2016.30"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 30.12.2015 OG.2015.00058 (OGS.2016.30)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 30.12.2015 OG.2015.00058 (OGS.2016.30)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 30.12.2015 OG.2015.00058 (OGS.2016.30)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Aufhebung einer stationären Massnahme"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:53:46", "Checksum": "276c25b17e12d6b42720352ce49f5b12", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 30.12.2015 OG.2015.00058 (OGS.2016.30)\nRegeste:\nAufhebung einer stationären Massnahme\n\n|\nKanton Glarus\n|\n|\nObergericht\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nUrteil\nund Beschluss vom 30. Dezember 2015\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nVerfahren\nOG.2015.00058\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nA.______\n|\n|\nBeschwerdeführer\n|\n|\n|\n|\nvertreten\ndurch B.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\ngegen\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nKanton Glarus, Departement Sicherheit\nund Justiz\n|\n|\n|\n|\nBeschwerdegegner\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nbetreffend\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nAufhebung\neiner stationären Massnahme\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nAnträge\ndes Beschwerdeführers (gemäss Eingabe vom 6. Oktober 2015,\nact. 2):\n|\n|\n|\n|\n„1.\n|\nEs seien die Ziffern 2 bis 4\nder Verfügung des Departements Sicherheit und Justiz vom 14. August 2015 (Nr.\n2008.256) aufzuheben.\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nEs sei die am 11. Mai 2007 vom\nObergericht des Kantons Glarus ausgesprochene stationäre Massnahme gemäss\nArt. 59 StGB weiterzuführen und auf die Anordnung einer Verwahrung zu\nverzichten.\n|\n|\n|\n|\n|\n3.\n|\nEs sei dem Beschwerdeführer / Berufungskläger\ndie unentgeltliche Rechtspflege zu gewähren.\n|\n|\n|\n|\n|\n4.\n|\nAlles unter Kosten- und\nEntschädigungsfolge zu Lasten der Vorinstanz sowie unter Vorbehalt\nsämtlicher weiterer Rechte für den Beschwerdeführer / Berufungskläger.“\n|\n|\n|\n____________________\n|\n|\n|\n|\nDas Gericht zieht in Betracht:\n|\n|\n|\n|\nI.\n(Prozessgeschichte)\n|\n|\n|\n|\n1. Das\nObergericht des Kantons Glarus ordnete gegenüber A.______ mit Urteil vom\n11. Mai 2007 (Vollzugsakten [VA] act. 7) eine stationäre\ntherapeutische Behandlung gemäss Art. 59 StGB an. Das Kantonsgericht\nGlarus verlängerte diese Massnahme mit Beschluss vom 30. Mai 2012 (VA\nact. 144) um längstens fünf Jahre.\n|\n|\n2. Am\n14. August 2015 (act. 3/1) lehnte das Departement Sicherheit und\nJustiz des Kantons Glarus eine bedingte Entlassung von A.______ aus der\ngenannten stationären therapeutischen Massnahme ab und verfügte deren\nAufhebung zufolge Aussichts- bzw. Erfolgslosigkeit. Gegen diesen Entscheid\nwehrte sich A.______ mit Beschwerde vom 25. August 2015 (act. 3/2)\nan den Regierungsrat des Kantons Glarus. Der Regierungsrat erklärte sich in\neinem Beschluss vom 29. September 2015 (act. 3/4) als für die\nBehandlung der Beschwerde nicht zuständig und überwies die Sache dem\nKantonsgericht (Auszug aus dem Protokoll des Regierungsrates vom\n8. September 2015, § 464, act. 1/1). Dementsprechend ersuchte\nA.______ mit Eingabe vom 6. Oktober 2015 (act. 2) das\nKantonsgericht um Behandlung seiner Beschwerde. Der Kantonsgerichtspräsident\nüberwies indes mit Schreiben vom 7. Oktober 2015 (act. 1) die ihm\nvorliegenden Akten an das Obergericht, da er sich auf den Standpunkt stellte,\ndas Kantonsgericht sei zur Behandlung der Beschwerde nicht zuständig.\n|\n|\n3. In der\nFolge verfügte der Obergerichtspräsident am 3. November 2015 (act. 6), dass der Beschwerde von A.______ die aufschiebende Wirkung\nerteilt wird, mithin die gegenüber A.______ ausgesprochene stationäre\ntherapeutische Behandlung gemäss Art. 59 StGB einstweilen weiterzuführen\nbzw. wieder aufzunehmen ist. Sodann setzte der Obergerichtspräsident dem\nDepartement Sicherheit und Justiz Frist an, um zu den Fragen der Begutachtung\ndurch einen unabhängigen Sachverständigen und der Anhörung durch die\nFachkommission (Art. 62d Abs. 2 i.V.m. Art. 64 Abs. 1\ni.V.m. Art. 187 Ziff. 1 StGB) Stellung zu nehmen. Die entsprechende\nStellungnahme des Departements Sicherheit und Justiz datiert vom\n27. November 2015 (act. 10).\n|\n|\n"}