Von zentraler Bedeutung für die Bank sind unter anderem die Liquidität und die Ertragskraft des Unternehmens sowie das Verhältnis des Eigenkapitals zu den Gesamtverbindlichkeiten. Die effektive Höhe des Eigenkapitals (Nettovermögen) steht letztlich als Haftungssubstrat den Gläubigern zur Verfügung. Je liquider, je ertragsstärker und je stärker eigenkapitalisiert das kreditsuchende Unternehmen ist, desto eher ist es in der Lage, finanzielle Rückschläge zu verdauen und erscheint entsprechend kreditfähiger (siehe zum Ganzen: Emch/Renz/Arpagaus, Das Schweizerische Bankgeschäft, 7. Aufl.