{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2016-04-01", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2015-00022_2016-04-01.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=633&W10_KEY=218274&nTrefferzeile=9&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "ab1a15f2c8def523b7a446676cc58d1d"}, "Scrapedate": "2023-01-01", "Num": ["OG.2015.00022", "OGS.2016.31"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 01.04.2016 OG.2015.00022 (OGS.2016.31)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 01.04.2016 OG.2015.00022 (OGS.2016.31)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 01.04.2016 OG.2015.00022 (OGS.2016.31)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Mehrfache Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte etc."}], "ScrapyJob": "446973/48/2285", "Zeit UTC": "11.10.2025 04:25:14", "Checksum": "9326c1b307ca82acd14740fe26f167ed", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 01.04.2016 OG.2015.00022 (OGS.2016.31)\nRegeste:\nMehrfache Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte etc.\n\nV.\nBemerkung\nRückweisungsentscheide wie der Vorliegende gelten im Bereich des Bundesgerichtsgesetzes (BGG) grundsätzlich als Zwischenentscheide, welche nur unter den einschränkenden Voraussetzungen von Art. 93 Abs. 1 BGG beim Bundesgericht mit Beschwerde (hier: Beschwerde in Strafsachen) anfechtbar sind. Endentscheide im Sinne von Art. 90 BGG stellen Rückweisungsentscheide dann dar, wenn der unteren Instanz kein Beurteilungsspielraum mehr verbleibt (BGE 134 II 137 E. 1.3.2; BGE 134 II 124 E. 1.3; VG ZH, VB.2012.00428 vom 5. Oktober 2012 E. 4).\nDas Gericht beschliesst:\nIn Gutheissung der Berufung wird das Urteil der Strafgerichtskommission des Kantonsgerichts Glarus vom 23. Dezember 2014 (SG.2014.00066) – unter Vorbehalt von Ziffer 2 nachstehend – vollumfänglich aufgehoben und das gegen den Beschuldigten wegen mehrfacher Gewalt und Drohung gegen Behörden und Beamte etc. geführte Verfahren an die Staatsanwaltschaft des Kantons Glarus zurückgewiesen.\nEs wird festgestellt, dass die Beschluss-Dispositiv Ziffer 1 betreffend Beschimpfung (C.______) sowie die Urteils-Dispositiv Ziffer 2 betreffend geringfügiger Sachbeschädigung (Personenwagen von B.______) des Urteils der Strafgerichtskommission des Kantonsgerichts Glarus vom 23. Dezember 2014 (SG.2014.00066) unangefochten in Rechtskraft erwachsen sind.\nDie Kosten für das Berufungsverfahren und das vorinstanzliche Verfahren fallen ausser Ansatz. Über die Kostenfestsetzung und -verlegung für das Untersuchungsverfahren haben die Staatsanwaltschaft bzw. gegebenenfalls die Gerichte im Rahmen der Erledigung der Sache zu entscheiden.\nDem Beschuldigten wird für das vorinstanzliche Verfahren und für das Berufungsverfahren zu Lasten der Gerichtskasse eine Entschädigung von insgesamt CHF 5‘000.– (inkl. 8 % MwSt) zugesprochen. Über eine allfällige Entschädigung für das Untersuchungsverfahren haben die Staatsanwaltschaft bzw. gegebenenfalls die Gerichte im Rahmen der Erledigung der Sache zu entscheiden.\nSchriftliche Mitteilung an:\n[…]\nRechtsmittelbelehrung\nGegen den vorliegenden Entscheid kann im Sinne der Erwägungen (E. V) in der in Art. 42 BGG vorgeschriebenen Weise beim Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, Beschwerde in Strafsachen im Sinne von Art. 78 ff. BGG erhoben werden. Dabei können die Beschwerdegründe gemäss Art. 95 ff. BGG geltend gemacht werden. Die Beschwerdelegitimation richtet sich nach Art. 81 BGG. Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage, gerechnet ab Zustellung dieses Entscheides.\nObergerichtspräsident Gerichtsschreiberin"}