{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2016-05-13", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2015-00010_2016-05-13.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=648&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=7&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "a1e653896f2646d74d0294c5eaf5a052"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2015.00010", "OGS.2016.32"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 13.05.2016 OG.2015.00010 (OGS.2016.32)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 13.05.2016 OG.2015.00010 (OGS.2016.32)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 13.05.2016 OG.2015.00010 (OGS.2016.32)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Schwere Körperverletzung"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:52:53", "Checksum": "ba9fe1e0e2852424726b3587036f3757", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 13.05.2016 OG.2015.00010 (OGS.2016.32)\nRegeste:\nSchwere Körperverletzung\n\n|\n|\n|\n|\n|\nKanton Glarus\n|\n|\n|\n|\nObergericht\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nBeschluss\nund Urteil vom 13. Mai 2016\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nVerfahren\nOG.2015.00010\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nA.______\n|\n|\nBeschuldigter\nBerufungskläger\nund Anschlussberufungsbeklagter\n|\n|\n|\n|\nverteidigt\ndurch X.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\ngegen\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n1. Staatsanwaltschaft\n|\n|\nBerufungsbeklagte und\nund Anschlussberufungsklägerin\n|\n|\n|\n|\n2. B.______\n|\n|\nBerufungsbeklagter und\n|\n|\nund Anschlussberufungskläger\n|\n|\nvertreten\ndurch Y.______\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n3. C.______\n|\n|\nBerufungsbeklagte\n|\n|\n|\n|\n4. D.______\n|\n|\nBerufungsbeklagter\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nbetreffend\n|\n|\n|\n|\nSchwere\nKörperverletzung etc.\n|\n|\n|\n|\nAnträge des Beschuldigten,\nBerufungsklägers und Anschlussberufungsbeklagten (gemäss\nBerufungserklärung vom 10. Februar 2015 [act. 46] sowie den\nAusführungen des Verteidigers an der Verhandlung vom 28. August 2015\n[act. 62], sinngemäss):\n|\n|\n|\n|\n1.\n|\nEs\nseien die Dispositiv-Ziff. 1, 2, 5, 7 und 8 des Urteils der\nStrafgerichtskommission des Kantonsgerichts Glarus vom 1. Oktober\n2014 im Verfahren SG.2014.00006 vollumfänglich aufzuheben.\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nEs\nsei der Beschuldigte der einfachen Körperverletzung im Sinne von\nArt. 123 Ziff. 1 StGB schuldig zu sprechen.\n|\n|\n|\n|\n|\n3.\n|\nDer\nBeschuldigte sei mit einer Geldstrafe von maximal 180 Tagessätzen à\nCHF 100.– zu bestrafen.\n|\n|\n|\n|\n|\n4.\n|\nDer\nVollzug der Geldstrafe sei für die Dauer von drei Jahren aufzuschieben.\n|\n|\n|\n|\n|\n5.\n|\nIn\nden übrigen Anklagepunkten, nämlich betreffend Tätlichkeit im Sinne von\nArt. 126 Abs. 1 StGB, versuchten Hausfriedensbruch im Sinne von\nArt. 186 StGB i.V.m. Art. 22 Abs. 1 StGB und\nSachbeschädigung im Sinne von Art. 144 Abs. 1 StGB, sei der\nBeschuldigte freizusprechen.\n|\n|\n|\n|\n|\n6.\n|\nEs\nsei davon Vormerk zu nehmen, dass der Beschuldigte bereit ist, dem\nPrivatkläger B.______ eine Genugtuung von maximal CHF 1‘500.– zu\nbezahlen.\n|\n|\n|\n|\n|\n7.\n|\nDie\nvorinstanzlichen Verfahrens- und Gerichtskosten seien je hälftig dem\nBeschuldigten und dem Staat aufzuerlegen.\n|\n|\n|\n|\n|\n8.\n|\nVerfahrensantrag:\nEs sei Rechtsanwalt X.______ mit Wirkung ab 6. Oktober 2014 auch für\ndas obergerichtliche Verfahren als amtlicher Verteidiger des Beschuldigten\neinzusetzen.\n|\n|\n|\n|\n|\n9.\n|\nAlles\nunter Kosten- und Entschädigungsfolge für das obergerichtliche Verfahren\nzu Lasten des Staates.\n|\n|\n|\nAnträge der Anklägerin, Berufungsbeklagten 1\nund Anschlussberufungsklägerin 1 (gemäss Anschlussberufungserklärung\nvom 23. Februar 2015 [act. 52] sowie den Ausführungen des Ersten\nStaatsanwalts an der Verhandlung vom 28. August 2015 [act. 62],\nsinngemäss):\n|\n|\n|\n|\n1.\n|\nEs\nsei Dispositiv Ziff. 2 des Urteils der Strafgerichtskommission des\nKantonsgerichts Glarus vom 1. Oktober 2014 im Verfahren\nSG.2014.00006 aufzuheben.\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nDer\nBeschuldigte sei mit einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren, wovon\n2 Tage durch Untersuchungshaft erstanden sind, sowie mit einer Busse\nvon CHF 1‘000.– zu bestrafen.\n|\n|\n|\n|\n|\n3.\n|\nDer\nVollzug der Freiheitsstrafe sei im Umfang von 12 Monaten aufzuschieben\nund die Probezeit auf 4 Jahre festzusetzen. Im Übrigen sei die Freiheitsstrafe\n(12 Monate, abzüglich 2 Tage, die durch Untersuchungshaft erstanden\nsind), zu vollziehen.\n|\n|\n|\n|\n|\n4.\n|\nEs\nsei die Berufung des Beschuldigten abzuweisen und das angefochtene\nUrteil, abgesehen von den begehrten Änderungen gemäss vorstehenden Anträgen 1-3,\nzu bestätigen.\n|\n|\n|\nAnträge des Berufungsbeklagten 2\nund Anschlussberufungsklägers 2 (gemäss\nAnschlussberufungserklärungen vom 23. Februar 2015 [act. 53] und\n3. März 2015 [act. 55] sowie den Ausführungen seiner Rechtsvertreterin\nan der Verhandlung vom 28. August 2015 [act. 62 und 64],\nsinngemäss):\n|\n|\n|\n|\n1.\n|\nEs\nsei Dispositiv Ziff. 4 des Urteils der Strafgerichtskommission des\nKantonsgerichts Glarus vom 1. Oktober 2014 im Verfahren\nSG.2014.00006 teilweise aufzuheben.\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nDer\nBeschuldigte sei zu verurteilen, dem Berufungsbeklagten 2 und Anschlussberufungskläger\n2 eine Genugtuung von CHF 7‘500.– zu bezahlen.\n|\n|\n|\n|\n|\n3.\n|\nDer\nBeschuldigte sei zu verpflichten, dem Berufungsbeklagten 2 und Anschlussberufungskläger\n2 Schadenersatz im Betrag von CHF 14‘904.– zu bezahlen.\n|\n|\n|\n|\n|\n4.\n|\nEs\nsei die Haftung des Beschuldigten für zukünftige Forderungen des Geschädigten\n(insbesondere nicht gedeckte Therapiekosten und allfälligen\nSchadenersatz), welche auf die Tat vom 29. März 2013 zurückzuführen\nsind, dem Grundsatz nach (ohne Bezifferung der Höhe) gerichtlich festzustellen\nund es sei festzustellen, dass die Verjährung für solche Forderungen\nfrühestens am 29. März 2028 eintritt.\n|\n|\n|\n|\n|\n5.\n|\nDer\nBeschuldigte sei zu verurteilen, die Parteikosten des Berufungsbeklagten 2\nund Anschlussberufungsklägers 2 zu bezahlen.\n|\n|\n|\n|\n|\n6.\n|\nDem\nBerufungsbeklagten 2 und Anschlussberufungskläger 2 sei die unentgeltliche\nProzessführung zu gewähren und in der Person von Rechtsanwältin Y.______\neine unentgeltliche Rechtsvertreterin zu bestellen.\n|\n|\n|\n|\n|\n____________________\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nDas Gericht zieht in Betracht:\n|\n|\n|\n|\n"}