Sanktioniert wird sowohl bei finanzstarken als auch bei finanzschwachen Gesellschaften nur die Überschreitung des Ermessens, wobei der Ermessensspielraum bei wirtschaftlich guten Verhältnissen grösser ist (BGE 140 III 602, E. 9.3.1; Maurer/Handle, GesKR 2013, S. 297 f.; Böckli, Schweizerisches Aktienrecht, 4. Aufl., Zürich 2009, N 557; zum Ganzen auch HGer ZH, HG 130071 vom 8. Juni 2015, E. 5.2.3. m.w.H.). | | g) | Schliesslich setzt Art. 678 Abs. 2 OR Bösgläubigkeit des Leistungsempfängers voraus. Am guten Glauben fehlt es aber regelmässig, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind (BGE 140 III 602, E. 10.1; HGer ZH, Urteil HG 130071 vom 8. Juni 2015, E. 5.2.4. m.w.H.). | |