Killias/Wiget, CHK, Art. 117 N 8; BGer 4C.191/2001 vom 15. Januar 2002, E. 4b; BGE 104 II 190, E. 3a, je m.w.H.). | | f) | Insgesamt ist der Kontokorrentvertrag somit als Innominatkontrakt zu qualifizieren, welcher Elemente des Auftrags (Art. 394 ff. OR; Pflicht zur Kontoführung), der Verrechnung (Art. 120 ff. OR), der Schuldanerkennung (Art. 17 OR), der Novation (Art. 116 f. OR) und unter Umständen der Stundung (bei laufender Rechnung nach h.L. keine Stundung des Saldos, sondern dieser ist jederzeit fällig und klagbar) enthält. Allenfalls – speziell beim Bankkontokorrentverhältnis – umfasst der Innominatvertrag als solcher auch darlehens- (Art. 312 ff.