Im vorliegenden Kollokationsprozess darf die Frage, ob die Voraussetzungen gemäss Art. 298 Abs. 2 SchKG (bis 31. Dezember 2013 in Kraft gestandene Fassung) gegeben waren, nicht nachgeprüft werden (Lorandi, ZZZ 2004, S. 99). Dass der entsprechende Ermächtigungsantrag zuhanden des Nachlassgerichts in casu nicht von der Schuldnerin, sondern von deren Sachwalter (in deren Namen, vgl. act. 47/4 S. 2 oben) ausging, ist unschädlich, darf doch nach der herrschenden Lehre nicht nur der Schuldner, sondern ohne Weiteres auch der Sachwalter derartige Anträge ans Nachlassgericht stellen (vgl. Hunkeler, KUKO-SchKG, Art. 298 N 16; Amonn/Walther, a.a.O., § 54 N 41; Vollmar, BSK SchKG II, Art. 298 N 12;