{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2017-03-09", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2013-00061_2017-03-09.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=852&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=4&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "2f0e909e0fb544cb21a4c912c1c60045"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2013.00061", "OGZ.2017.99"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 09.03.2017 OG.2013.00061 (OGZ.2017.99)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 09.03.2017 OG.2013.00061 (OGZ.2017.99)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 09.03.2017 OG.2013.00061 (OGZ.2017.99)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kollokationsklage"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:51:11", "Checksum": "9b32513a2bdcf5bd950a8290d3e08f60", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 09.03.2017 OG.2013.00061 (OGZ.2017.99)\nRegeste:\nKollokationsklage\n\n\nder Rückforderungsanspruch sehr wahrscheinlich nicht mehr erhältlich sein\nwird (Meier/Siegwart, a.a.O., S. 67 m.w.H.).\n|\n|\nf)\n|\nNach dem Wortlaut von\nArt. 678 Abs. 2 OR wird weiter vorausgesetzt, dass die Leistung\nder Gesellschaft in einem offensichtlichen Missverhältnis zu ihrer wirtschaftlichen\nLage steht. Dies stellt jedoch keine eigenständige\nTatbestands-voraussetzung von Art. 678 Abs. 2 OR dar. Dem Kriterium der\nwirtschaftlichen Situation der Gesellschaft kommt nach der\nbundesgerichtlichen Rechtsprechung vielmehr Bedeutung für das Ermessen zu,\ndas den Gesellschaften zugebilligt wird. Es fällt in die wirtschaftliche\nEntscheidungsfreiheit der Gesellschaften, ob sie günstigere oder weniger\ngünstige Varianten bevorzugen oder sich gegenüber ihren Geschäftspartnern\ngrosszügig oder kleinlich zeigen. Sanktioniert wird sowohl bei\nfinanzstarken als auch bei finanzschwachen Gesellschaften nur die\nÜberschreitung des Ermessens, wobei der Ermessensspielraum bei\nwirtschaftlich guten Verhältnissen grösser ist (BGE 140 III 602, E. 9.3.1;\nMaurer/Handle, GesKR 2013, S. 297 f.; Böckli, Schweizerisches\nAktienrecht, 4. Aufl., Zürich 2009, N 557; zum Ganzen auch HGer\nZH, HG 130071 vom 8. Juni 2015, E. 5.2.3. m.w.H.).\n|\n|\ng)\n|\nSchliesslich setzt Art. 678\nAbs. 2 OR Bösgläubigkeit des Leistungsempfängers voraus. Am guten Glauben\nfehlt es aber regelmässig, wenn die übrigen Voraussetzungen erfüllt sind\n(BGE 140 III 602, E. 10.1; HGer ZH, Urteil HG 130071 vom 8. Juni 2015,\nE. 5.2.4. m.w.H.).\n|\n|\n"}