| |||||||||||||||| | | |||||||||||||||| | b) Mit dem Tod des Erblassers erwerben die Erben die Erbschaft als Ganzes, womit alle vererbbaren Vermögenswerte des Erblassers, so namentlich auch dessen Forderungen, auf die Erben übergehen (Art. 560 Abs. 1 und Abs. 2 ZGB; dazu BSK-Schwander, N 2 und N 9 zu Art. 560 ZGB). In der Folge bilden die Erben bis zur Teilung der Erbschaft eine Gemeinschaft (Art. 602 ZGB) und können Forderungen der Erbschaft gegenüber Dritten nur gemeinsam als notwendige Streitgenossenschaft verfolgen (Art. 102 aZPO/GL, Art. 70 Abs. 1 ZPO; dazu BK-Gross/ Zuber, N 12‑14 zu Art. 70 ZPO; BSK-Schaufelberger/Keller Lüscher, N 26 zu Art.