Wie er dem Gutachter erklärte, habe er gewusst, „dass die Schweiz ein reiches Land sei“ und man „hier durch Straftaten sehr viel Geld bekommen könne, sehr viel mehr als in Litauen“. Sein Antrieb war mithin reine Habgier. Bei seinen kriminellen Handlungen darauf fokussiert, einen möglichst hohen Gewinn zu erlangen, ging er mit abgebrühter Entschlossenheit vor und war dabei punkto Gewalteinsatz zum Äussersten bereit. Beim Ganzen ist geradezu bezeichnend, dass er für seine Überfälle ausschliesslich Bijouterien auswählte, wo bekanntermassen ausserordentlich hohe Sachwerte vorzufinden sind.