{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2015-03-27", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2012-00033_2015-03-27.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=496&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=4&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "309786a2e353d2fd7df34c1ea1f8efa0"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2012.00033", "OGS.2015.27"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 27.03.2015 OG.2012.00033 (OGS.2015.27)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 27.03.2015 OG.2012.00033 (OGS.2015.27)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 27.03.2015 OG.2012.00033 (OGS.2015.27)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "mehrfacher Mord, mehrfacher Raub, etc."}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:55:16", "Checksum": "29ad097fe98c54d9c1662e4f029431d4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 27.03.2015 OG.2012.00033 (OGS.2015.27)\nRegeste:\nmehrfacher Mord, mehrfacher Raub, etc.\n\n\nb) Der Beschuldigte hat ferner auch dem Privatkläger B.______ für das Berufungsverfahren eine Parteientschädigung zu entrichten (Art. 433 Abs. 1 lit. a StPO). Dessen Rechtsvertreter hat die Kosten für seine Bemühungen auf den als angemessen zu bezeichnenden Gesamtbetrag von Fr. 2‘693.50 beziffert; die geschuldete Parteientschädigung ist daher in entsprechender Höhe festzulegen. Dem Privatkläger B.______ wurde für das Berufungsverfahren die unentgeltliche Rechtspflege gewährt, sodass sein Rechtsvertreter für seine Aufwendungen aus der Gerichtskasse bezahlt worden ist. Daraus folgt, dass der Anspruch von B.______ auf Parteientschädigung auf die Gerichtskasse übergegangen ist (Art. 138 Abs. 2 StPO). |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nc) Der Privatkläger C.______ war im Berufungsverfahren wie auch schon im erstinstanzlichen Verfahren nicht anwaltlich vertreten. Zudem hat er in beiden Instanzen nicht am Prozess teilgenommen. Es sind ihm daher keine Aufwendungen erwachsen, weshalb ihm auch keine Parteientschädigung zuzusprechen ist. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n_____________________________ |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\nDas Obergericht erkennt: |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n1. Es wird vorgemerkt, dass die folgenden Punkte des Urteils der Strafkammer des Kantonsgerichts Glarus vom 14. März 2012 in Rechtskraft erwachsen sind: |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n„1. A.______ ist schuldig |\n|\n|\n|\n….; |\n|\n|\n|\n….; |\n|\n|\n|\ndes mehrfachen einfachen Raubes im Sinne vom Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB [Raubüberfall am 8. Juli 2005 auf die Bijouterie von Opfer 3 in Glarus; Raubüberfall am 14. Februar 2006 auf das Uhren-Atelier von C.______ Raubüberfall am 22. Februar 2007 auf die Bijouterie in Zürich]; |\n|\n|\n|\ndes Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB [begangen am 13. Juni 2005 in der „Uhren-Bijouterie“ von Opfer 1 in Zürich]. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n2. A.______ wird freigesprochen vom Vorwurf\ndes Hausfriedensbruchs im |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n[…] |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n5. Die beiden sichergestellten Silberbarren zu je einem Kilogramm werden an […] herausgegeben. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n6. Die bei A.______ sichergestellten Gegenstände, ausgenommen die unter Ziffer 5 vorstehend erwähnten Silberbarren, werden eingezogen und der Kantonspolizei Glarus zur gut scheinenden Verwendung überlassen. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n7. Es wird vorgemerkt, dass A.______ die Genugtuungsforderung von Zivilklägerin 1 im Betrage von Fr. 300.‑ anerkannt hat. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n8. Auf die Anträge 2 und 3 der\nZivilklägerin 1 [Schadenersatzbegehren über |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n9. Es\nwird vorgemerkt, dass A.______ die Schadenersatzforderung von Opfer 2 [beantragt:\nFr. 139‘818.‑] im Grundsatz anerkannt hat. Betragsmässig\nwird Opfer 2 mit seiner Schadenersatzforderung auf den |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n10. A.______ wird verpflichtet, Opfer 2 eine Genugtuung von Fr. 15'000.‑ nebst Zins zu 5 % seit 5. Juli 2005 zu bezahlen. |\n|\n|\n|\nEs wird vorgemerkt, dass A.______ die Genugtuungsforderung von Opfer 2 im Umfang von Fr. 5'000.‑ anerkannt hat. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n11. Im Übrigen wird die Genugtuungsforderung von Opfer 2 abgewiesen [beantragt: Fr. 30‘000.‑]. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n12. Es wird vorgemerkt, dass A.______ die Schadenersatzforderung der |\n|\n|\n|\n[……..] Gesundheitsorganisation im Betrage von Fr. 16'107.20 anerkannt hat |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n[…] |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n16. Es\nwird vorgemerkt, dass A.______ die Schadenersatzforderung der [...…]\nVersicherungs-Gesellschaft AG im Betrage von Fr. 300'711.‑ |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n[…] |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n23. A.______ wird verpflichtet, D.______, E.______ und F.______ |\n|\n|\n|\nSchadenersatz im Betrage von Fr. 6'944.‑ nebst Zins zu 5 % seit |\n|\n|\n|\n13. März 2008 zu bezahlen. |\n|\n|\n|\nEs wird vorgemerkt, dass A.______ die Schadenersatzforderung von |\n|\n|\n|\nD.______, E.______ und F.______ im Umfang von Fr. 6'944.‑ |\n|\n|\n|\nanerkannt hat. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n[…] |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n26. A.______ wird verpflichtet, D.______, E.______ und F.______ eine |\n|\n|\n|\nParteientschädigung in der Höhe von gesamthaft Fr. 28'026.55 |\n|\n|\n|\n(inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n27. A.______ wird verpflichtet, Opfer 2 eine Parteientschädigung von |\n|\n|\n|\nFr. 1'391.25 (inklusive Auslagen und Mehrwertsteuer) zu bezahlen. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n28. Auf den Antrag von B.______ auf Zusprechung einer Parteientschädigung |\n|\n|\n|\nwird nicht eingetreten.“ |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n2. A.______ ist schuldig der folgenden Straftatbestände, wobei nachstehend die bereits in Rechtskraft erwachsenen Schuldpunkte gemäss vorinstanzlichem Urteil ebenfalls miteinbezogen sind: |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n- des mehrfachen Mordes im Sinne von Art. 112 StGB [Raubmord an Opfer 3 am 8. Juli 2005 sowie Raubmord an Opfer 4 am 22. Februar 2007]; |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n- des qualifizierten Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 und Ziff. 4 StGB [Raubüberfall auf die Bijouterie von Opfer 2 am 5. Juli 2005]; |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n- des mehrfachen Raubes im Sinne von Art. 140 Ziff. 1 Abs. 1 StGB [Raubüberfall auf die Bijouterie von Opfer 3 am 8. Juli 2005; Raubüberfall auf das „Uhren-Atelier“ von C.______ am 14. Februar 2006; Raubüberfall auf die Bijouterie in Zürich am 22. Februar 2007]; |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n- des Diebstahls im Sinne von Art. 139 Ziff. 1 StGB [verübt am 13. Juni 2005 in der „Opfer 1 Uhren-Bijouterie“]. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n3. A.______ wird zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Die vom 1. März 2007 bis 7. August 2009 ausgestandene Untersuchungshaft wird auf die Strafe angerechnet. |\n|\n|\n|\nEs wird vorgemerkt, dass A.______ sich seit dem 7. August 2009 im vorzeitigen Strafvollzug befindet, wo er weiterhin zu belassen ist. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n4. Es wird im Sinne der Erwägungen eine ambulante therapeutische Massnahme gemäss Art. 63 Abs. 1 StGB während des Strafvollzuges angeordnet. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n5. Gegenüber dem Beschuldigten A.______ wird eine Verwahrung im Sinne von Art. 64 Abs. 1 lit. a StGB angeordnet. |\n|\n|\n|\n|\n|\n|\n|"}