{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2012-08-24", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2012-00030_2012-08-24.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=155&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=7&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "fb05cd951665c216cd1e7c13c93708cc"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2012.00030", "OGZ.2013.67"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 24.08.2012 OG.2012.00030 (OGZ.2013.67)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 24.08.2012 OG.2012.00030 (OGZ.2013.67)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 24.08.2012 OG.2012.00030 (OGZ.2013.67)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Erstreckung des Mietverhältnisses"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:59:07", "Checksum": "aa15a43760202f3a518c162bf97b207d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 24.08.2012 OG.2012.00030 (OGZ.2013.67)\nRegeste:\nErstreckung des Mietverhältnisses\n\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nKanton Glarus |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nObergericht |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nUrteil vom 24. August 2012 |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nVerfahren OG.2012.00030 |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nD.______ + Cie AG |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nBerufungsklägerin |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nvertreten durch B.______ |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\ngegen |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nA.______ AG |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nBerufungsbeklagte |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nvertreten durch C.______ |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nbetreffend |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nErstreckung des Mietverhältnisses |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nRechtsbegehren der Berufungsklägerin (gemäss Eingabe vom 15. Mai 2012): |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nAntrag der Berufungsbeklagten (gemäss Eingabe vom 20. Juni 2012): |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n____________________ |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nI. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n1.— Die D.______ + Cie AG hat von der A.______ AG (bzw. von deren Rechtsvorgängerin) an der [...]strasse 44-52 in [...] die folgenden drei Lagerflächen gemietet: Objekt-Nr. [...] (50 m2 im 1. Untergeschoss), Objekt-Nr. [...] (144.20 m2 im 1. Untergeschoss) und Objekt-Nr. [...] (765.57 m2 im 1. Stock). Mit Schreiben vom 10. März 2011 kündigte die A.______ AG diese drei Mietverträge per 30. September 2011. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n2.— In der Folge focht die D.______ + Cie AG die Kündigung an, eventualiter begehrte sie eine Erstreckung des Mietverhältnisses. Mit Entscheid vom 12. März 2012 stellte der Kantonsgerichtspräsident fest, dass die Kündigungen gültig sind und erstreckte die Mietverhältnisse um ein Jahr bis am 30. September 2012 (Dispositiv Ziff. 2). Die Gerichtsgebühr von CHF 1‘000.- auferlegte er zu ¾ der D.______ + Cie AG und zu ¼ der A.______ AG (Dispositiv Ziff. 4 und 5). Die D.______ + Cie AG wurde verpflichtet, der A.______ AG eine reduzierte Parteientschädigung von CHF 500.- zu bezahlen (Dispositiv Ziff. 6). |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n3.— Am 15. Mai 2012 legte die D.______ + Cie AG gegen den Entscheid des Kantonsgerichtspräsidenten beim Obergericht Berufung ein. Die dabei vorgetragenen Einwände richten sich ausschliesslich gegen die Erstreckungsdauer, die Kostenauflage und die Parteientschädigung. Unangefochten blieb der Entscheid über die Gültigkeit der Kündigungen. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n4.— Am 10. August 2012 reichte die Berufungsklägerin unaufgefordert eine Replik samt Beilagen ein. Die Berufungsbeklagte verzichtete auf eine Duplik. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nII. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n1.— a) Die Berufung ist zulässig gegen erstinstanzliche Endentscheide; in vermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Berufung nur gegeben, wenn der Streitwert mindestens CHF 10‘000.- beträgt (Art. 308 ZPO). |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nb) Der Streitwert von CHF 10‘000.- ist angesichts des monatlichen Mietzinses von insgesamt CHF 2‘392.65 (172.65 + 536.90 + 1‘683.10) offensichtlich erreicht (vgl. Art. 92 Abs. 1 ZPO). Er ist bei einer Summe von mehr als CHF 15‘000.- zu veranschlagen. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n2.— a) Mit der Berufung können die unrichtige Rechtsanwendung oder die unrichtige Feststellung des Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO). |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nb) Die Kognition der Berufungsinstanz ist umfassend. Folglich können sämtliche Rügen frei und unbeschränkt überprüft werden. Neben den in Art. 310 ZPO explizit genannten Berufungsgründen kann auch die Unangemessenheit des erstinstanzlichen Entscheides geltend gemacht werden (Reetz/Theiler, in: Sutter-Somm/Hasenböhler/Leuenberger, ZPO Komm., Art. 310 N 6). |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\nIII. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|\n1.— a) Die Berufungsklägerin rügt, der vorinstanzliche Entscheid sei unangemessen. Der Kantonsgerichtspräsident habe die Interessen bei der Erstreckung des Mietverhältnisses einseitig zu Gunsten der Berufungsbeklagten abgewogen. |\n||||||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||||||\n|"}