{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2012-10-25", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2012-00010_2012-10-25.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=178&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=2&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "19535763077c75a2a03d14b0d55970e3"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2012.00010", "OGZ.2013.75"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 25.10.2012 OG.2012.00010 (OGZ.2013.75)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 25.10.2012 OG.2012.00010 (OGZ.2013.75)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 25.10.2012 OG.2012.00010 (OGZ.2013.75)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Kontakt- und Rayonverbot"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:59:19", "Checksum": "655604786527b173e4c17b1300503b5c", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 25.10.2012 OG.2012.00010 (OGZ.2013.75)\nRegeste:\nKontakt- und Rayonverbot\n\n\nden berichteten tätlichen Übergriff von C.______ am 6. Januar 2012 für\nglaubhaft erachtet und vor diesem Hintergrund die strittigen Massnahmen\nverfügt. Die Berufungskläger bringen in sachverhaltsmässiger Hinsicht keine\nEinwendungen vor, welche die Entscheidungsgrundlage der Vorinstanz zu\nerschüttern vermögen. Hat sich aber am 6. Januar 2012 auf dem Grundstück\nvon A.______ effektiv eine tätliche Auseinandersetzung zwischen ihm und\nC.______ zugetragen, so sind, unbesehen um die strafrechtliche Schuldfrage,\ndie von der Vorinstanz befristet verfügten Anordnungen im Lichte von\nArt. 262 ZPO und Art. 28b ZGB gerechtfertigt und verhältnismässig.\nInfolgedessen gründet der angefochtene Entscheid weder auf einer unrichtigen\nSachverhaltsermittlung noch auf einer fehlerhaften Rechtsanwendung\n(Art. 320 ZPO).\n|\n|\n|\n|\n5.—\nDamit ist die Berufung abzuweisen und der angefochtene vorsorgliche Massnahmenentscheid\nzu bestätigen (Art. 318 Abs. 1 lit. a ZPO). Bei diesem Ausgang\nwerden die Berufungskläger für das obergerichtliche Verfahren kostenpflichtig\nund haben überdies dem Berufungsbeklagten eine angemessene Parteientschädigung\nzu bezahlen (Art. 106 Abs. 1 i.V.m. Art. 95 f. ZPO sowie\nArt. 3 der kantonalen Verordnung zu den Kosten im Zivil- und\nStrafprozess [GS III A/5] und Art. 20 Abs. 1 EG ZPO\n[GS III C/1]). In Übereinstimmung mit der Vorinstanz lässt sich\nvorliegend ein Streitwert nicht beziffern.\n|\n|\n|\n|\n¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾¾\n|\n|\n|\n|\nDas\nGericht erkennt:\n|\n|\n|\n|\n1.\n|\nDie Berufung\nwird abgewiesen und die vorsorgliche Massnahmenverfügung des Präsidenten\ndes Kantonsgerichts Glarus vom 26. Januar 2012 im Verfahren\nZG.2012.00042 bestätigt.\n|\n|\n|\n|\n|\n2.\n|\nDie\nPauschalgerichtsgebühr für das Berufungsverfahren von Fr. 600.‑ wird den Berufungsklägern auferlegt und mit\ndem geleisteten Kostenvorschuss verrechnet.\n|\n|\n|\n|\n|\n3.\n|\nDie\nBerufungskläger werden unter solidarischer Haftbarkeit verpflichtet, dem\nBerufungsbeklagten für das obergerichtliche Verfahren eine\nParteientschädigung von Fr. 800.‑ zu bezahlen.\n|\n|\n|\n|\n|\n4.\n|\nSchriftliche\nMitteilung an:\n|\n|\n|\n[...]\n|\n|"}