{"Signatur": "GL_OG_001", "Spider": "GL_Omni", "Sprache": "de", "Datum": "2012-02-17", "HTML": {"Datei": "GL_Omni/GL_OG_001_OG-2009-00040_2012-02-17.html", "URL": "/cgi-bin/nph-omniscgi.exe?OmnisPlatform=WINDOWS&WebServerUrl=&WebServerScript=/cgi-bin/nph-omniscgi.exe&OmnisLibrary=JURISWEB&OmnisClass=rtFindinfoWebHtmlService&OmnisServer=JURISWEB,7000&Parametername=WEB&Schema=GLWEB&Source=&Aufruf=getMarkupDocument&cSprache=DE&nF30_KEY=168&W10_KEY=266135&nTrefferzeile=2&Template=simple/search_result_document.html", "Checksum": "a2dec972cede9b620e290813c95410d8"}, "Scrapedate": "2026-04-11", "Num": ["OG.2009.00040", "OGZ.2013.74"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht 17.02.2012 OG.2009.00040 (OGZ.2013.74)"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht 17.02.2012 OG.2009.00040 (OGZ.2013.74)"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht 17.02.2012 OG.2009.00040 (OGZ.2013.74)"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Glarus Obergericht "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Glaris Obergericht "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Glarona Obergericht "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Scheidungsnebenfolgen"}], "ScrapyJob": "446973/48/2475", "Zeit UTC": "11.04.2026 04:59:31", "Checksum": "7a5173ef5354c50d0dfe48339862af22", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Glarus Obergericht 17.02.2012 OG.2009.00040 (OGZ.2013.74)\nRegeste:\nScheidungsnebenfolgen\n\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nKanton Glarus |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nObergericht |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nUrteil vom 17. Februar 2012 |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nVerfahren OG.2009.00040 |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n(Auszug) |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nB.______ |\n||||||||||||||||||\n|\nBerufungskläger |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nvertreten durch C.______ |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\ngegen |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nA.______ |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nBerufungsbeklagte |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nvertreten durch D.______ |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nbetreffend |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nScheidungsnebenfolgen |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nAnträge des Berufungsklägers (gemäss Berufungserklärung vom 2. Oktober 2009 bzw. den Vorbringen seines Rechtsvertreters an der Berufungsverhandlung vom 24. September 2010): |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nAnträge der Berufungsbeklagten (gemäss den Vorbringen ihres Rechtsvertreters an der Berufungsverhandlung vom 24. September 2010): |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n____________________ |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nDas Gericht zieht in Betracht: |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nI. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n1.— A.______ und B.______ heirateten im Jahr 1997. Der Ehe entstammt die Tochter F.______. Seit Frühjahr 2005 leben B.______ und A.______ getrennt, wobei Letztere seither die Obhut über die gemeinsame Tochter innehat. Die Parteien hatten die Modalitäten ihres Getrenntlebens zunächst einvernehmlich geregelt (Verfahren OG.2007.00055/ZG.2007.00303); im Oktober 2007 wurde die Trennungsvereinbarung auf Antrag von A.______ in Bezug auf die Unterhaltsbeiträge richterlich modifiziert. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n2.— Mit Urteil vom 9. Juli 2009 schied das Kantonsgericht Glarus gestützt auf Art. 114 ZGB die Ehe von B.______ und A.______ (Dispositiv Ziff. 1). Es stellte die Tochter F.______ unter die elterliche Sorge der Mutter (Dispositiv Ziff. 2) und räumte B.______ das nach hiesiger Praxis übliche Besuchs- und Ferienrecht ein (zwei Wochenenden pro Monat und drei Wochen Ferien; Dispositiv Ziff. 3). Sodann wurde B.______ angehalten, an den Unterhalt von F.______ bis 31. August 2011 monatlich Fr. 1'150.‑ und in der Folge für die in Art. 276 f. ZGB vorgesehene Dauer monatlich Fr. 1'200.‑ zu bezahlen, jeweils zuzüglich Kinderzulagen (Dispositiv Ziff. 4). Ausserdem verpflichtete das Kantonsgericht B.______, an den Unterhalt von A.______ ab Rechtskraft des Scheidungsurteils bis zum 31. August 2011 monatlich Fr. 500.‑ zu bezahlen (Dispositiv Ziff. 5). In Dispositiv Ziff. 6 sah das Kantonsgericht die periodische Anpassung der Unterhaltsbeiträge an die Teuerung vor. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n3.— a) Am 2. Oktober 2009 erhob B.______ durch seinen Rechtsvertreter rechtzeitig Berufung beim Obergericht und stellte die eingangs wiedergegebenen Anträge. Im Einzelnen wendet sich B.______ gegen die folgenden Ziffern des Dispositivs des vorinstanzlichen Urteils vom 9. Juli 2009: |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nb) Die Berufungsbeklagte hat keine Anschlussberufung erhoben. Damit sind alle nicht angefochtenen Punkte des erstinstanzlichen Urteils in Rechtskraft erwachsen (Art. 300 ZPO/GL). Namentlich ist das Urteil im Scheidungspunkt (Dispositiv Ziff. 1) in Rechtskraft erwachsen; die Parteien sind seit dem 3. Oktober 2009 rechtsgültig geschieden. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n4.— Am 24. September 2010 fand die Berufungsverhandlung statt. Der Rechtsvertreter von A.______ stellte dabei die oben aufgeführten Begehren. Die an der Berufungsverhandlung vorgetragenen Voten der Parteivertreter sind im Handprotokoll des Gerichtsschreibers festgehalten. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nII. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nAm 1. Januar 2011 ist die eidgenössische Zivilprozessordnung in Kraft getreten. Zu diesem Zeitpunkt anhängige Verfahren sind indes bis zum Abschluss vor der betroffenen Instanz nach bisherigem Verfahrensrecht abzuwickeln (Art. 404 Abs. 1 ZPO/CH). Die vorliegend zu beurteilende Berufung ist beim Obergericht seit Oktober 2009 anhängig; das Verfahren richtet sich daher weiterhin nach der früheren kantonalen Zivilprozessordnung. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\nIII. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|\n1.— a) Die Vorinstanz hat A.______ eine nacheheliche Unterhaltsrente von monatlich Fr. 500.‑ zugesprochen, befristet bis Ende August 2011 (Dispositiv Ziff. 5). Nachdem B.______ gegen die entsprechende Beitragsverpflichtung Berufung erhoben hatte, erklärte der Rechtsvertreter von A.______ an der Berufungsverhandlung, seine Mandantin verzichte auf Scheidungsalimente. |\n||||||||||||||||||\n|\n|\n||||||||||||||||||\n|"}