Ein wesentliches Merkmal sei zudem das Bemühen um Situationskontrolle, wie die Ausführung der Taten und das Verhalten während der Befragungen gezeigt habe. Konkret liessen die Taten selber an eine dissoziale und die Angaben vom 3. April 2007 („manchmal verliere ich aber die Beherrschung, es wurde alles schlimmer, als die Probleme mit der Mutter begonnen haben, es können Kleinigkeiten sein, es ist nicht so beständig“) an eine emotionale instabile Persönlichkeitsstörung vom impulsiven Typ denken. Man dürfe aber aufgrund der vorliegend zu beurteilenden Taten nicht sogleich auf ein starres und rigides Verhaltensmuster unabhängig von situativen Gegebenheiten schliessen.