{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-02-24", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2012-471_2015-02-24.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2012_471_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641a8c165645450a707938e33ab948e30eeaad529b85ca3bf7b2184125ecaf35197aed229448ee85e160412849bcf973a63&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641a8c165645450a707938e33ab948e30eeaad529b85ca3bf7b2184125ecaf35197aed229448ee85e160412849bcf973a63&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2012_471", "Checksum": "370227a7539950e55e03a9f3c012144c"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2012 471"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 24.02.2015 605 2012 471"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 24.02.2015 605 2012 471"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. Sozialversicherungsgerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des I. Sozialversicherungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 05:19:28", "Checksum": "338543242f5e52ba18285c57e1ef8131", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 24.02.2015 605 2012 471\nRegeste:\nEntscheid des I. Sozialversicherungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Invalidenversicherung\n\nSomit ist gemäss den dargestellten Berichten des Orthopäden im bisherigen Beruf ab dem 13. Juli\n2007 von einer vollen Arbeitsunfähigkeit auszugehen. Hinsichtlich einer angepassten Arbeit finden\nsich nur wenige Angaben, so namentlich im Bericht vom 14. Februar 2008, wonach – ohne weitere\nBegründung hierfür – auch eine leichte Tätigkeit nicht möglich sei. Diese Einschätzung wurde aber\nvom Hausarzt am 14. April 2008 bestätigt. Den vorliegenden Unterlagen kann somit – entgegen\nder Meinung der IV-Stelle – eben gerade nicht eindeutig entnommen werden, dass der Beschwerdeführer auch vor der Schulteroperation in einer angepassten Beschäftigung voll arbeitsfähig gewesen wäre. Demgegenüber sprechen sich zwei – wenn auch behandelnde Ärzte – explizit gegen\njegliche Arbeitstätigkeit aus. Dies ist der Fall bis zum vorerwähnten Bericht des Orthopäden vom\n28. Januar 2009, wonach in einer leichten Arbeit wieder eine volle Arbeitsfähigkeit bestehe. Auch\nden RAD-Berichten ist nichts Gegenteiliges zu entnehmen, da sich diese soweit ersichtlich nie\nexplizit zur Zeitperiode Juli 2007 bis Januar 2009 geäussert haben.\n\nDamit ist für die erste Zeit bis zum Herzinfarkt vom 14. April 2009 während der Periode vom\n13. Juli 2007 bis 27. Januar 2009 von einer vollständigen Arbeitsunfähigkeit in jeglicher Tätigkeit\nauszugehen. Es steht fest, dass die einjährige Wartezeit gemäss Art. 28 Abs. 1 lit. b IVG am\n13. Juli 2007 zu laufen begann und am 12. Juli 2008 endete und die Anspruchsvoraussetzungen\nfür eine Rente frühestens am 13. Juli 2008 gegeben wären. Da der Beschwerdeführer seine Leistungsanmeldung erst im Juli 2008 bei der IV-Stelle einreichte, kann der Rentenanspruch nicht vor\ndem 1. Januar 2009 zu laufen beginnen (vgl. Art. 29 Abs. 1 und 3 IVG sowie BGE 138 V 475\nErw. 3.4). Wie gesehen, ist ab dem 28. Januar 2009 von einer verbesserten Situation auszugehen,\nweshalb der vorübergehende Rentenanspruch am 30. April 2009 endet (vgl. Art. 88a Abs. 1 der\nVerordnung vom 17. Januar 1961 über die Invalidenversicherung [IVV; SR 831.201]).\n\nc) Beim Beschwerdeführer traten im weiteren Verlauf neue Gesundheitsbeschwerden dazu.\nSo erlitt er unter anderem am 14. April 2009 einen Herzinfarkt und sein Hausarzt wies auf psychische Probleme hin. Dennoch ergibt sich ab Februar 2009 aus den vorhandenen Unterlagen\nkeine langfristige Einschränkung mehr auf die Arbeitsfähigkeit, wie nun aufgezeigt werden wird.\nKantonsgericht KG\n\nSeite 8 von 11\n\n"}