Aus psychiatrischer Sicht könnten die Diagnosen einer kombinierten Persönlichkeitsstörung mit Anteil einer dissozialen, emotional instabilen Borderline-Typ, paranoiden Persönlichkeitsstörung, einer sekundären Opiat- und Benzodiazepinabhängigkeit gestellt werden. Während der gesamten Kindheit und Jugendzeit des Beschwerdeführers sei es repetitiv zu körperlichen und seelischen Misshandlungen gekommen, auf deren Boden sich eine kombinierte Persönlichkeitsstörung entwickelt habe. Der Konsum psychotroper Substanzen habe sich vor dem Hintergrund dieser Persönlichkeitsstörung entwickelt.