{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-06-22", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2012-408_2015-06-22.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2012_408_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641df59b45152d3fa00dc175a5dc6d49105188a08a3060f9c2f0a8e2b3cf26f0e984c6e62d4f7ec4c857a18a94b1b062f8b&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641df59b45152d3fa00dc175a5dc6d49105188a08a3060f9c2f0a8e2b3cf26f0e984c6e62d4f7ec4c857a18a94b1b062f8b&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2012_408", "Checksum": "ad4d16d9152bd1caaa1ea101e723144c"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2012 408"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 22.06.2015 605 2012 408"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 22.06.2015 605 2012 408"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "II. 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Aus psychiatrischer Sicht erlaube die beim\nBeschwerdeführer bestehende Verlangsamung des Denkens, die verminderte\nKonzentrationsfähigkeit und Aufmerksamkeit und das Gedankenkreisen ebenfalls eine 50-\nprozentige Arbeitsfähigkeit. Aus gesamtmedizinischer Sicht bestehe für sämtliche\nwechselbelastende Tätigkeiten ohne feinmotorische Anforderungen an die linke Hand, ohne\nNotwendigkeit eines stresserzeugenden Verkehrs mit Kunden/innen und Kollegen/innen, für\nTätigkeiten ohne Sturzgefahr oder an gefährlichen Maschinen eine zumutbare Arbeitsfähigkeit von\n50 Prozent. Die Selbsteinschätzung des Beschwerdeführers, wonach ihm keine Arbeitsfähigkeit\nmehr zumutbar sei, könne aus gutachterlicher Sicht nicht bestätigt werden. Aus psychiatrischer\nSicht sei es dem Beschwerdeführer zuzumuten, die notwendige Willensanstrengung aufzubringen,\num in einer dem körperlichen Leiden entsprechend adaptierten Verweistätigkeit eine\nArbeitsfähigkeit von 50 Prozent in die Realität umzusetzen.\n\nDer Beschwerdeführer sei für sämtliche körperlich eher leichten, wechselbelastenden Tätigkeiten\nmit Wechsel von Sitzen und Gehen, ohne Ansprüche an die Feinmotorik der linken Hand, ohne\nAufgaben in sturzgefährdender Höhe oder an gefährlichen Maschinen zu 50 Prozent arbeitsfähig,\nwobei ihm bei erhöhter Präsenzdauer die Möglichkeit dazu gegeben werden sollte, die Beine\nzwischendurch hoch zu lagern und regelmässig Pausen einzuschalten. Idealerweise sollte der\nBeschwerdeführer jeweils nach 30 Minuten arbeiten eine 10-minütige Pause einschalten können,\nso dass bei einer zumutbaren Präsenzdauer von 5 Stunden und 20 Minuten eine effektive\nKantonsgericht KG\n\nSeite 12 von 17\n\nArbeitszeit von 4 Stunden pro Tag resultiere. Körperlich stehende oder rein sitzende Tätigkeiten\nseien ihm nicht zuzumuten.\n\nAufgrund der anamnestischen Angaben des Beschwerdeführers und der zur Verfügung stehenden\nDokumentation könne davon ausgegangen werden, dass sich die Arbeitsfähigkeit des\nBeschwerdeführers seit der Rentenzusprache im Jahr 1992 nicht rentenrelevant verändert habe\n(Vorakten S. 563 f.).\n\ncc) In seinem Bericht vom 22. August 2012 attestierte Dr. med. K.________ dem\nBeschwerdeführer eine Arbeitsunfähigkeit von 100 Prozent; diese dauere seit dem 26. Oktober\n2010 bis zum heutigen Datum an (Vorakten S. 606).\n\nMit Bericht vom 27. Oktober 2012 weist der behandelnde Wundpfleger H.________ auf die\nVerstärkung der Sklerodermie hin: Au cours de la période de 5 ans, le patient a présenté de\nmanière continuée des ulcères aigus au niveau de ses deux membres inférieurs, souvent associés\nà d’importants abcès touchant toutes les couches cutanées, soit jusqu’au niveau hypodermique.\nCette pathologie invalidante présente une chronicité et demande un suivi très poussé, au vu des\nimportants risques infectieux. Le patient a également présenté très régulièrement des épisodes\nd’érysipèle demandant une antibiothérapie. Ces épisodes très algiques sont redoutés par le\npatient et même avec des soins adaptés le risque zéro ne peut exister. Depuis environ deux ans,\nle patient présente une péjoration de cette affection principalement au niveau de ses cuisses.\nL’apparition rapide d’ulcère accompagné de nécrose peut atteindre 8 cm de diamètre sur 3 à 4 cm\nde profondeur. A chaque apparition de lésion soit une importante induration associée ou non à une\nnécrose démontrait une avascularisation du derme. Ces lésions aigues (pouvant survenir en moins\nde 24 heures) sont provoquées par de longues stations debout ou/et de marche. Les\ndéplacements du patient sont particulièrement prétéritées, ces derniers diminuent sensiblement la\nmicrocirculation cutanée. Par moment, les douleurs lui interdisent la marche hors du domicile, ceci\ncontra sa propre volonté. Il est également observable que le patient ne peut rester assis plus de\n30 minutes sans bouger (Beschwerdebeilage 7).\n\nAm 30. Oktober 2012 nahm Dr. med. K.________, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie\nFMH, zum Gutachten Stellung. Die in der Expertise aufgeführte Diagnose (kombinierte\nPersönlichkeitsstörung) und seine Diagnose betreffend die Affektivstörung und das kognitive\nDefizit seien ausreichend für eine 100-prozentige Arbeitsunfähigkeit aus psychiatrischer Sicht. Die\nvom Gutachter erwähnte fortgeschrittenen Chronifizierung und die fragliche Prognose würden im\nWiderspruch stehen zu der von ihm erwähnten Arbeitsfähigkeit von 50 Prozent. Der Gutachter\nlasse alles vom „guten Willen“ des Beschwerdeführers abhängen. Auch mit „gutem Willen“ seitens\ndes Beschwerdeführers sei es unrealistisch, dass er in seinem heutigen Zustand eine Aktivität\nausübe. Dazu komme die Verschlechterung der somatischen Beschwerden. Der aktuelle\nallgemeine Zustand des Beschwerdeführers sei seit mehreren Monaten sehr instabil. Aus\npsychiatrischer und medizinischer Sicht sei der Beschwerdeführer zu 100 Prozent arbeitsunfähig\n(Beschwerdebeilage 9).\n\n"}