{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2013-04-20", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2012-279_2013-04-20.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2012_279_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641b2fe75403a1d72fa7a024217442c8200cb59d49063eb15f7b206185775ce7899b93f742db61a6900328efa7cbaf6439a&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641b2fe75403a1d72fa7a024217442c8200cb59d49063eb15f7b206185775ce7899b93f742db61a6900328efa7cbaf6439a&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2012_279", "Checksum": "61c6ff962cb207bc9532295e753eecb3"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2012 279"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 20.04.2013 605 2012 279"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 20.04.2013 605 2012 279"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. Sozialversicherungsgerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des II. Sozialversicherungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 04:18:43", "Checksum": "271211bd0b8c1c0c91d486e19b940314", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 20.04.2013 605 2012 279\nRegeste:\nEntscheid des II. Sozialversicherungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Invalidenversicherung\n\n5. a) Da die Angelegenheit in Aufhebung der angefochtenen Verfügung zur neuen\nDurchführung des Zuweisungsverfahrens an die Vorinstanz zurückgewiesen werden\nmuss, hat der insofern obsiegende Beschwerdeführer Anspruch auf eine Entschädigung\nder Parteikosten des vorliegenden Verfahrens (vgl. Art. 61 lit. g ATSG). Diese sind\ngemäss Art. 146 ff. des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; SGF 150.1), des Tarifs vom 17. Dezember 1991 über die Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz (SGF 150.12), in analoger Anwendung des in Art. 66 Justizreglement vom 30. November 2010 (JR; SGF 130.11)\nfestgesetzten Stundentarifs, angesichts der Komplexität der Angelegenheit, des dafür\nnotwendigen Aufwandes ab Erhalt der angefochtenen Verfügung vom 22. Juni 2012, des\ndoppelt geführten Schriftenwechsels sowie der am 11. März 2013 eingereichten Kostenliste der Rechtsvertreterin auf 1'518 Franken für das Honorar festzusetzen (6,6 Stunden\nzu 230 Franken pro Stunde), zuzüglich der Auslagen von 39 Franken. Hinzu kommt die\n- 10 -\n\nMehrwertsteuer im Betrag von 124.55 Franken (8% von 1'557 Franken). Der Gesamtbetrag von 1'681.55 Franken geht zu Lasten der Beschwerdegegnerin.\n\nb) Gemäss Art. 69 Abs. 1bis IVG ist das vorliegende Verfahren kostenpflichtig. Dem\nAusgang des Verfahrens entsprechend ist die Vorinstanz zu Gerichtskosten in der Höhe\nvon 400 Franken zu verurteilen. Der geleistete Kostenvorschuss von 400 Franken ist dem\nBeschwerdeführer zurückzuerstatten.\n\nD e r H o f e r k e n n t :\n\nI. Die Beschwerde wird gutgeheissen, soweit darauf einzutreten ist, und die\nZwischenverfügung vom 22. Juni 2012 aufgehoben.\n\nDie Angelegenheit wird an die IV-Stelle zur Durchführung eines neuen Zuweisungsverfahrens nach dem Zufallsprinzip und nötigenfalls neuer Verfügung\nzurückgewiesen.\n\nII. Die Gerichtskosten in der Höhe von 400 Franken werden zulasten der Vorinstanz\nerhoben.\n\nIII. A.________ wird der geleistete Kostenvorschuss von 400 Franken zurückerstattet.\n\nIV. A.________ wird zu Lasten der IV-Stelle Freiburg für das vorliegende Verfahren\neine Parteientschädigung für Honorar (1'518 Franken) und Auslagen (39 Franken)\nder Rechtsvertreterin von 1'557 Franken, zuzüglich der Mehrwertsteuer von\n124.55 Franken (8 % von 1'557 Franken), d.h. insgesamt 1'681.55 Franken\nzugesprochen.\n\nGegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim\nBundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen\nAngelegenheiten eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch\nunterbrochen werden. Die Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und\nunterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe angegeben werden, weshalb die\nÄnderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht die Beschwerde\nbehandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene Entscheid mit\ndem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesgericht ist\ngrundsätzlich kostenpflichtig.\n\nGivisiez, 20. März 2013/cro\n\nDer Gerichtsschreiber-Berichterstatter: Der Präsident:\n"}