{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-01-26", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2012-241_2015-01-26.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2012_241_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641daf95c036ec35ff39b618e64dfe9b4040d8dd5fe8d2f33704e5afef8da596c0c9bad3a160d9104b55599a7788806c7de&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641daf95c036ec35ff39b618e64dfe9b4040d8dd5fe8d2f33704e5afef8da596c0c9bad3a160d9104b55599a7788806c7de&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2012_241", "Checksum": "d3a6baa2552e85bd885683fff77a6cf6"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2012 241"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 26.01.2015 605 2012 241"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 26.01.2015 605 2012 241"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "II. Sozialversicherungsgerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des II. Sozialversicherungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Invalidenversicherung"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 05:17:17", "Checksum": "a5face361e8bef8553f1ad33c93b0df4", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 26.01.2015 605 2012 241\nRegeste:\nEntscheid des II. Sozialversicherungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Invalidenversicherung\n\nFür die Klärung all dieser Fragen ist die Vornahme einer psychiatrischen Begutachtung notwendig.\nDa diese Fragen von der IV-Stelle nicht geprüft wurden, ist eine Rückweisung an sie möglich (vgl.\nBGE 137 V 210, E. 4.4.1.4).\n\n4. Zusammenfassend erweist sich die Abklärung des Sachverhals durch die IV-Stelle als ungenügend. Die Angelegenheit ist deshalb an diese für die Vornahme einer umfassenden psychiatrischen Begutachtung und Neuentscheid zurückzuweisen. Die Verfügung vom 23. März 2012\nist aufzuheben und die Beschwerde vom 21. Juni 2012 gutzuheissen.\n\n5. Es werden Gerichtskosten in der Höhe von 800 Franken zu Lasten der Vorinstanz erhoben.\nKantonsgericht KG\n\nSeite 10 von 10\n\nDer Rechtsbeistand hat trotz mehrmaliger Aufforderung keine Honorarnote eingereicht. Ihm ist\nangesichts des getätigten Aufwandes (zweifacher Schriftenwechsel) sowie der Komplexität der\nAngelegenheit eine Parteientschädigung, inklusive der Auslagen, von pauschal 2‘300 Franken\nzuzüglich der Mehrwertsteuer in der Höhe von 184 Franken (8 Prozent von 2‘300 Franken),\nausmachend total 2‘484 Franken, zulasten der Vorinstanz zuzusprechen.\n\nDer Hof erkennt:\n\nI. Die Beschwerde von A.________ wird gutgeheissen.\n\nDie Verfügung vom 23. März 2012 wird aufgehoben und die Angelegenheit zur Anordnung\neiner psychiatrischen Begutachtung im Sinne der Erwägungen und Neuentscheid an die Vorinstanz zurückgewiesen.\n\nII. Es werden Gerichtskosten von 800 Franken zu Lasten der Invalidenversicherungsstelle des\nKantons Freiburg erhoben.\n\nIII. A.________ wird zulasten der Invalidenversicherungsstelle des Kantons Freiburg eine\nParteientschädigung für Honorar und Auslagen des Rechtsvertreters von 2‘300 Franken,\nzuzüglich der Mehrwertsteuer von 184 Franken (8 Prozent von 2‘300 Franken), ausmachend\ntotal 2‘484 Franken, zugesprochen.\n\nIV. Zustellung.\n\nGegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht,\nSchweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen werden. Die Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben werden. Dabei müssen die Gründe\nangegeben werden, weshalb die Änderung dieses Urteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht\ndie Beschwerde behandeln kann, sind die verfügbaren Beweismittel und der angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesgericht\nist grundsätzlich kostenpflichtig.\n\nFreiburg, 26. Januar 2015/dki\n\nPräsident Gerichtsschreiberin-Berichterstatterin\n"}