{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2012-11-15", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2011-363_2012-11-15.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2011_363_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6412e3de953b265892282dbf67a43233ba9f3e8214ae650b61c5920402a2a7ddd75157b0924e8db41b72b21598f2f8c08fe&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6412e3de953b265892282dbf67a43233ba9f3e8214ae650b61c5920402a2a7ddd75157b0924e8db41b72b21598f2f8c08fe&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2011_363", "Checksum": "de9728d7d8d4a40e245aabc04cadc3e0"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2011 363"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 15.11.2012 605 2011 363"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 15.11.2012 605 2011 363"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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November 2011 gegen den Einspracheentscheid vom\n7. Oktober 2011\n-2-\n\nS a c h v e r h a l t\n\nA. A.________, geboren im Jahr 1955, verheiratet, wohnhaft in B.________, arbeitete\nals Bauarbeiter bei der C.________ AG in D.________. Er war im Rahmen dieser\nAnstellung bei der Schweizerischen Unfallversicherungsanstalt, Freiburg (nachfolgend:\nSuva) gegen Berufs- und Nichtberufsunfällen sowie Berufskrankheiten versichert.\n\nAm 22. April 2009 fiel er auf der Arbeit beim Abdecken einer Treppenhausschalung 5\nMeter hinunter und erlitt eine Commotio cerebri, eine zervikale Lazeration rechts, eine\nSchulterluxation links mit Abrissfraktur des Processus coracoideus sowie eine\nAcetabulumfraktur links. Er musste mit der Rega ins Spital E.________ geflogen werden\nund wurde in der Folge mehrmals operiert. Es folgten je ein Aufenthalt Reha-Zentrum\nF.________ sowie in der Rehaklinik G.________.\n\nMit Schreiben vom 24. Mai 2011 wurden die Taggelder auf den 30. Juni 2011 eingestellt.\nMit Verfügung vom 5. August 2011, bestätigt durch Einspracheentscheid vom 7. Oktober\n2011, sprach ihm die Suva ab dem 1. Juli 2011 eine Invalidenrente der Unfallversicherung aufgrund eines Invaliditätsgrades von 16% sowie eine Integritätsentschädigung von 15% zu. Zwischendurch wurde dem Beschwerdeführer mittels Mitteilung\nvom 27. September 2011 mitgeteilt, dass die Rentenzahlung aufgrund der seit dem\n5. September 2011 laufenden Eingliederungsmassnahme der IV eingestellt werde.\n\nB. Gegen den Einspracheentscheid vom 7. Oktober 2011 erhebt A.________, vertreten\ndurch Fürsprecher Thomas Tribolet, Bern, am 10. November 2011 Beschwerde am\nKantonsgericht, Sozialversicherungsgerichtshof, und stellt den Antrag, der Entscheid der\nVorinstanz seit aufzuheben und ihm weiterhin ein Taggeld auf der Basis einer 100-pro-\nzentigen Arbeitsunfähigkeit zuzusprechen, eventualiter der Entscheid sei aufzuheben und\nan die Vorinstanz zurückzuweisen, alles unter Kosten- und Entschädigungsfolge. Er bringt\nvor, dass der Fallabschluss zu früh erfolgt und zudem auch der ermittelte Invaliditätsgrad\nnicht korrekt sei. Demgegenüber werden keine Einwände hinsichtlich der gesprochenen\nIntegritätsentschädigung vorgebracht.\n\nIn ihren Bemerkungen vom 22. Dezember 2012 bestätigt die Suva, vertreten durch\nRechtsanwalt Pierre-Henri Gapany, Freiburg, ihren Einspracheentscheid und beantragt\ndie Abweisung der Beschwerde.\n\nIm Rahmen des zweiten Schriftenwechsels werden keine wesentlichen neuen Argumente\nvorgebracht.\n\nEs findet kein weiterer Schriftenwechsel zwischen den Parteien statt.\n\nDie weiteren Elemente des Sachverhalts ergeben sich, soweit für die Urteilsfindung massgebend, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.\n-3-\n\nE r w ä g u n g e n\n\n1. Die Beschwerde vom 10. November 2011 gegen den Einspracheentscheid der Suva\nvom 7. Oktober 2011 ist fristgerecht durch einen ordentlich bevollmächtigten Vertreter\nbei der sachlich und örtlich zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden. Der\nBeschwerdeführer hat ein Interesse daran, dass das Kantonsgericht, Sozialversicherungsgerichtshof, den Zeitpunkt des Fallabschlusses sowie die Höhe der zugesprochenen\nInvalidenrente prüft.\n\nAuf die Beschwerde ist einzutreten.\n\n2. a) Gemäss Art. 6 des Bundesgesetzes vom 20. März 1981 über die Unfallversicherung (UVG; SR 832.20) werden Leistungen der Versicherung bei Berufsunfällen,\nNichtberufsunfällen und Berufskrankheiten erbracht.\n\nGemäss Art. 4 des Bundesgesetzes vom 6. Oktober 2000 über den Allgemeinen Teil des\nSozialversicherungsrechts (ATSG; SR 830.1), welches hier aufgrund von Art. 1 Abs. 1\nUVG zur Anwendung kommt, gilt als Unfall die plötzliche, nicht beabsichtigte schädigende\nEinwirkung eines ungewöhnlichen äusseren Faktors auf den menschlichen Körper, die\neine Beeinträchtigung der körperlichen, geistigen oder psychischen Gesundheit oder den\nTod zur Folge hat. Mit dieser Umschreibung des Unfalls wurde vom Gesetzgeber keine\nneue Definition des Unfalls vorgenommen, weshalb die bisherige Rechtsprechung weiterhin ihre Gültigkeit hat (U. KIESER, ATSG-Kommentar, 2. Aufl., Rz. 10 zu Art. 4).\n\n"}