{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2011-08-19", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2010-100_2011-08-19.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2010_100_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641e7186fc0ce1b9a493ca1ea887788dbe599abb854e3e87e0c7c0b6cf1d6ea9bfe5303cc95147994eaa6b3708e50c336a9&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641e7186fc0ce1b9a493ca1ea887788dbe599abb854e3e87e0c7c0b6cf1d6ea9bfe5303cc95147994eaa6b3708e50c336a9&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2010_100", "Checksum": "17d38e5d30e4afaf68ded1ac112cce44"}, "Scrapedate": "2026-02-05", "Num": ["605 2010 100"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 19.08.2011 605 2010 100"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 19.08.2011 605 2010 100"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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Für die Frage der Parteientschädigung gilt im Streit um eine Sozialversicherungsleistung bereits als Obsiegen, wenn\ndie versicherte Person ihre Rechtsstellung im Vergleich zu derjenigen nach Abschluss des\nAdministrativverfahrens insoweit verbessert, als sie die Aufhebung einer ablehnenden\nVerfügung und die Rückweisung der Sache an die Verwaltung zu ergänzender Abklärung\nund neuer Beurteilung erreicht (BGE 132 V 215 Erw. 6.1 mit Hinweisen). Angesichts der\nteilweisen Gutheissung der Beschwerde unter Rückweisung der Sache zur Weiterabklärung betreffend die Zeitperiode vom 1. September bis 4. Oktober 2009 hat der Beschwerdeführer mithin Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese wird vom Versicherungsgericht festgesetzt und ohne Rücksicht auf den Streitwert nach der Bedeutung\nder Streitsache und nach der Schwierigkeit des Prozesses bemessen (BGE 137 V 57\nErw. 2.1; Urteil des Bundesgerichts 9C_672/2008 vom 23. Oktober 2008 Erw. 5.3.1 f.).\nSie ist gemäss Art. 138 Abs. 2 sowie Art. 146 ff. des kantonalen Gesetzes vom 23. Mai\n1991 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; SGF 150.1), des Tarifs vom 17. Dezember\n1991 über die Verfahrenskosten und Entschädigungen in der Verwaltungsjustiz (SGF\n150.12), gemessen am notwendigen Aufwand der Rechtsvertretung, aufgrund der\nKomplexität der Angelegenheit sowie der Honorarnote vom 10. August 2011, welche eine\nBeteiligung der Rechtsanwältin der Gewerkschaft an der Vertretung ausweist, ermessensweise auf 1'000 Franken festzusetzen (einschliesslich Barauslagen und allfällige Mehrwertsteuer).\n- 14 -\n\nD e r H o f e r k e n n t :\n\nI. Die Beschwerde wird im Sinne der Erwägungen teilweise gutgeheissen.\n\nDer Einspracheentscheid der Öffentlichen Arbeitslosenkasse wird aufgehoben, soweit er die Zeitspanne vom 1. September bis 4. Oktober 2009 betrifft. Im Übrigen\nwird er bestätigt. Die Angelegenheit wird an die Vorinstanz zurückgewiesen, damit\nsie im Sinne der Erwägungen die übrigen Anspruchsvoraussetzungen auf Arbeitslosenentschädigung für die Zeit vom 1. September bis und mit 4. Oktober 2009\nprüfe und neu entscheide.\n\nII. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.\n\nIII. A.________ wird zulasten der Öffentlichen Arbeitslosenkasse für das vorliegende\nVerfahren eine Parteientschädigung von 1'000 Franken zugesprochen (einschliesslich Barauslagen und allfällige Mehrwertsteuer).\n\nGegen diesen Entscheid kann innerhalb einer Frist von 30 Tagen ab Erhalt beim Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten eingereicht werden. Diese Frist kann weder verlängert noch unterbrochen\nwerden. Die Beschwerdeschrift muss in drei Exemplaren abgefasst und unterschrieben\nwerden. Dabei müssen die Gründe angegeben werden, weshalb die Änderung dieses\nUrteils verlangt wird. Damit das Bundesgericht die Beschwerde behandeln kann, sind die\nverfügbaren Beweismittel und der angefochtene Entscheid mit dem dazugehörigen Briefumschlag beizulegen. Das Verfahren vor dem Bundesgericht ist grundsätzlich kostenpflichtig.\n\nGivisiez, 19. August 2011/CRO/dcu\n\nDie Gerichtsschreiberin-Praktikantin: Der stellvertretende Präsident:\n"}