{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2010-09-16", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2009-286_2010-09-16.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2009_286_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641d44a1604c6f09be8e2baaf7e67444d7934bbe61b8b81bdee7900afa63e600ba74104900519dbc0c5bff779cb927f3c94&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641d44a1604c6f09be8e2baaf7e67444d7934bbe61b8b81bdee7900afa63e600ba74104900519dbc0c5bff779cb927f3c94&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2009_286", "Checksum": "e24cabb6cf022c01512ef940c14fe90e"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2009 286"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 16.09.2010 605 2009 286"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 16.09.2010 605 2009 286"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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September 2010\n\nSOZIALVERSICHERUNGSGERICHTSHOF\n\nBESETZUNG Stellvertretender Präsident: Christoph Rohrer\nBeisitzer: Jean-Marc Kuhn\nBruno Boschung\n\nPARTEIEN A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Fürsprecherin Daniela\nMathys\n\ngegen\n\nSUVA, Vorinstanz, vertreten durch Rechtsanwalt Jean-François de\nBourgknecht\n\nGEGENSTAND Unfallversicherung\n\nBeschwerde vom 1. September 2009 gegen den Einspracheentscheid vom\n16. Juli 2009\n-2-\n\nS a c h v e r h a l t\n\nA. A.________, geboren im Jahr 1958, war einzelzeichnungsberechtigter\nVerwaltungsrat, Geschäftsführer und Hauptaktionär der Firma B.________ AG, als er am\n1. Oktober 1988 von einer Zecke gebissen wurde. In der Folge entwickelte sich eine\nNeuroborreliose mit fortwährender Auswirkung auf die Arbeitsfähigkeit seit Februar 1993.\nNachdem ihm die IV-Stelle des Kantons Freiburg mit Verfügung vom 18. März 1996 rückwirkend für die Zeit vom 1. Februar 1994 bis Ende 1994 eine halbe und ab dem 1. Januar\n1995 eine ganze Invalidenrente zugesprochen hatte, anerkannte die Suva Schweizerische\nUnfallversicherungsanstalt (nachfolgend Suva) ebenfalls ihre Leistungspflicht und setzte\nmit Verfügung vom 10. September 1997 die zufolge Überversicherung gekürzten Taggeldleistungen rückwirkend für die Zeit vom 8. Februar 1993 und pro futuro fest.\n\nDiese Taggeldleistungen stellte die Suva mit Verfügung vom 20. Februar 2003 rückwirkend auf den 31. Dezember 2002 ein und sprach A.________ neben einer Integritätsentschädigung auf der Basis einer Integritätseinbusse von 35% ab 1. Januar 2003 in\nErgänzung zu den Leistungen der Invalidenversicherung bei einer Erwerbsunfähigkeit von\n100% eine Komplementärrente von 1'383 Franken monatlich zu. Der Komplementärrentenberechnung legte die Suva einen versicherten Jahresverdienst von 59'362 Franken für\ndas Jahr vor dem Unfall zu Grunde (13 x 3'000 Franken + 1'440 Franken Kinderzulagen),\nwelchen sie auf das Jahr 2002 aufindexierte (vgl. Suva-act. 261). Daran hielt sie mit\nEinspracheentscheid vom 13. August 2003 fest. Das damalige Verwaltungsgericht des\nKantons Freiburg hob diesen Einspracheentscheid auf Beschwerde hin und betreffend den\nRentenanspruch auf und wies die Sache im Zusammenhang mit der Frage nach der Höhe\ndes versicherten Verdienstes zu ergänzender Abklärung über den massgeblichen berufsund ortsüblichen Lohn für die Tätigkeit von A.________ für die B.________ AG im Jahre\n1987 und zu anschliessender neuer Verfügung über den Rentenanspruch ab dem\n1. Januar 2003 an die Suva zurück (Urteil 5S 03 270 vom 4. November 2004).\n\nMit Verfügung vom 17. Mai 2005 erklärte die Suva den Lohn von 3'000 Franken monatlich als branchen- und ortsüblich, was wiederum zu einer Komplementärrente ab 1. Januar 2003 von 1'383 Franken führe. Daran hielt sie mit Einspracheentscheid vom 21. Dezember 2005 fest. Eine dagegen erhobene Beschwerde wies das ehemalige Verwaltungsgericht des Kantons Freiburg mit Entscheid vom 8. März 2007 ab (Verfahren 5S 06 63).\nMit Urteil 8C_230/2007 vom 1. Februar 2008 hob das Bundesgericht den kantonalen Entscheid vom 8. März 2007 auf und stellte fest, \"dass der Beschwerdeführer 1 ab 1. Januar\n2003 Anspruch auf eine Komplementärrente auf der Basis eines versicherten Verdienstes\nvon Fr. 81'600.- hat\" (Ziff. 1 Urteilsdispositiv).\n\nIn der Folge sprach die Suva A.________, welcher seit August 1999 durch Fürsprecherin\nDaniela Mathys vertreten ist, mit Verfügung vom 25. September 2008 Rentenleistungen\nbasierend auf einem versicherten Verdienst von 81'600 Franken zu, wobei die Teuerung\nab Januar 2003 aufgerechnet wurde. Die dagegen erhobene Einsprache vom 23. Oktober\n2008, in welcher der Beschwerdeführer verlangt, dass die Teuerungszulagen ab dem\nUnfalljahr auszurichten seien, wies die Suva mit Einspracheentscheid vom 16. Juli 2009\nab. Sie begründete dies damit, dass die Rechengrösse gemäss Urteil des Bundesgerichts\n81'600 Franken sei und das versicherte Maximum im Zeitpunkt des Unfalls durch\nTeuerungszulagen nicht aufgerechnet werden könne.\n-3-\n\nB. Gegen diesen Einspracheentscheid vom 16. Juli 2009 erhob A.________, weiterhin vertreten durch Fürsprecherin Daniela Mathys, am 1. September 2009 Beschwerde\nbeim Kantonsgericht des Kantons Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof. Er beantragt\nin Aufhebung des angefochtenen Entscheids, dass die Beschwerdegegnerin zu\nverpflichten sei, dem Beschwerdeführer ab dem 1. Januar 2003 eine Komplementärrente\nbasierend auf dem versicherten Verdienst von 81'600 Franken, zuzüglich Teuerung ab\nUnfalljahr bis zum 31. Dezember 2002, auszurichten. Als Begründung bringt er vor, im\nEinklang mit den gesetzlichen Vorgaben berücksichtige eine korrekte Berechnung des\nRentenanspruchs in einem ersten Schritt die Teuerung ab Unfallereignis im Jahre 1988\nbis zum erstmaligen Zusammentreffen mit der IV-Rente, dem 1. Januar 2003. Anschliessend sei die ermittelte Rente um die ordentlichen Teuerungszulagen zu erhöhen.\n\n"}