{"Signatur": "FR_TC_011", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2011-03-31", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_011_605-2009-153_2011-03-31.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/605_2009_153_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641e713a441e34c41bded089f78a6bed06ff89e92648e9602f15b1e3ee61c89f8beb928123530748f42064a4cd112907fd5&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641e713a441e34c41bded089f78a6bed06ff89e92648e9602f15b1e3ee61c89f8beb928123530748f42064a4cd112907fd5&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=605_2009_153", "Checksum": "93fd6661302d4d91063b885bad693c87"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["605 2009 153"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe 31.03.2011 605 2009 153"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales 31.03.2011 605 2009 153"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour des assurances sociales"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Sozialversicherungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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März 2011\n\nSOZIALVERSICHERUNGSGERICHTSHOF\n\nBESETZUNG Stellvertretender Präsident: Christoph Rohrer\nBeisitzer: Bruno Kaufmann\nJean-Marc Kuhn\nGerichtsschreiber-Praktikant: Savio Michellod\n\nPARTEIEN A.________, Beschwerdeführer,\n\ngegen\n\nDIREKTION FÜR GESUNDHEIT UND SOZIALES, Vorinstanz\n\nGEGENSTAND Krankenversicherung (ausserkantonale Hospitalisation)\n\nBeschwerde vom 7. Mai 2009 gegen die Verfügung vom 29. April 2009\n-2-\n\nS a c h v e r h a l t\n\nA. A.________, wohnhaft in B.________, geboren im Jahr 1976, begab sich am\n19. Februar 2009 wegen zunehmenden Beschwerden im linken Bein in die Klinik\nC.________. Nach Durchführung eines MR-Lendenwirbelsäule gleichentags wurde er aus\nversicherungstechnischen Gründen ins D.________ überwiesen und dort am 21. Februar\n2009 aufgrund einer S1-Wurzelkompression an der Bandscheibe LWK5/SWK1 operiert.\n\nNach Einholung zusätzlicher Informationen und mit Verfügung vom 29. April 2009 lehnte\ndie Direktion für Gesundheit und Soziales des Kantons Freiburg (nachfolgend Direktion)\ndas Kostengutsprachegesuch des D.________ vom 9. März 2009 für eine notfallmässige\nausserkantonale stationäre Behandlung von A.________, welche vom 20. bis 24. Februar\n2009 im D.________ stattfand, ab. In ihrer Verfügung gab die Direktion an, die\nBedingungen für eine Beteiligung des Kantons Freiburg an den Kosten der ausserkantonalen Spitalbehandlung seien wegen nicht erfüllter Voraussetzungen einer nicht\nverfügbaren Leistung oder eines Notfalls nicht gegeben. Diese Verfügung wurde\nA.________ eröffnet und in Kopieform dessen Krankenversicherer, der E.________ AG,\nsowie der Koordinationsstelle des D.________ zugestellt.\n\nEin dagegen von der E.________ eingereichtes Wiedererwägungsgesuch lehnte die\nDirektion mit Verfügung vom 6. Mai 2009 aufgrund unveränderter medizinischer\nAktenlage ab. Diese Verfügung wurde der Koordinationsstelle des D.________ eröffnet\nund in Kopieform A.________ sowie der E.________ zugestellt.\n\nB. Gegen die Verfügung vom 29. April 2009 und später pendente lite auch gegen die\nWiedererwägungsverfügung vom 6. Mai 2009, mit welcher die Direktion die ablehnende\nVerfügung bestätigt hat, erhob einzig A.________ am 7. Mai respektive am 10. Juni\n2009 Beschwerde beim Kantonsgericht Freiburg, Sozialversicherungsgerichtshof. Er beantragt sinngemäss, der Kanton Freiburg sei zur Kostenbeteiligung am obgenannten\nSpitalaufenthalt zu verpflichten, da die Dringlichkeit der Behandlung medizinisch ausgewiesen und er auch am nächstmöglichen Termin operiert worden sei. Hätte die Versicherungsdeckung am C.________ bestanden, wäre er bereits am 20. Februar 2009 operiert\nworden.\n\nMit Stellungnahme vom 23. Juni und Nachtrag vom 3. Juli 2009 hält die Direktion an\nihrer Argumentation fest und beantragt die Abweisung der Beschwerde. A.________ liess\nsich nicht mehr vernehmen.\n\nDie weiteren rechtlichen und tatsächlichen Vorbringen der Parteien und die übrigen Elemente des Sachverhaltes ergeben sich, soweit sie für die Urteilsfindung von Bedeutung\nsind, aus den nachfolgenden rechtlichen Erwägungen.\n-3-\n\nE r w ä g u n g e n\n\n1. a) Die Beschwerde vom 7. Mai 2009 gegen die Verfügung der Direktion vom\n29. April 2009 ist innert der Beschwerdefrist von 30 Tagen bei der zuständigen Beschwerdeinstanz eingereicht worden (Art. 76 ff. des Gesetzes über die Verwaltungsrechtspflege [VRG; SGF 150.1]; Art. 9 der Verordnung über das Verfahren für die\nfinanzielle Beteiligung des Kantons Freiburg an den Behandlungskosten bei einem ausserkantonalen Spitalaufenthalt [SGF 842.1.611] nachfolgend kantonale Verfahrensverordnung in der vom 1. Januar 2005 bis 31. August 2009 gültigen Fassung). Insbesondere\nhandelt es sich dabei, selbst wenn es hier um Beiträge mit Subventionscharakter geht,\num eine sozialversicherungsrechtliche Streitigkeit, sodass die Zuständigkeit des Sozialversicherungsgerichtshofes gegeben ist (vgl. BGE 123 V 290 E. 3b/bb).\n\nb) Zunächst stellt sich die Frage nach dem Anfechtungsobjekt.\n\n"}