{"Signatur": "FR_TC_010", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-08-25", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_010_604-2014-112_2015-08-25.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/604_2014_112_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6412be21b374054d235a7700b4bd22bf711af12c4cdd5b8fa068f28eea1fe73e068515d1e0c20b8752617e350b8570d1d2a&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6412be21b374054d235a7700b4bd22bf711af12c4cdd5b8fa068f28eea1fe73e068515d1e0c20b8752617e350b8570d1d2a&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=604_2014_112", "Checksum": "80ecd18f426ecf4bbba2d9544e60aad1"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["604 2014 112"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 25.08.2015 604 2014 112"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour fiscale 25.08.2015 604 2014 112"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour fiscale"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Steuergerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des Steuergerichtshofes des Kantonsgerichts | Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 05:44:11", "Checksum": "2e5cc7ed91b07f2076ff3a06091bad5a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 25.08.2015 604 2014 112\nRegeste:\nEntscheid des Steuergerichtshofes des Kantonsgerichts | Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen\n\n Tribunal cantonal TC\nKantonsgericht KG\n\nAugustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg\n\nT +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01\nwww.fr.ch/tc\n\n604 2014 112\n604 2014 113\n\nUrteil vom 25. August 2015\nSteuergerichtshof\n\nBesetzung Präsident: Marc Sugnaux\nRichter: Christian Pfammatter, Hugo Casanova\nGerichtsschreiberin: Elisabeth Rime Rappo\n\nParteien A.________, Beschwerdeführer\n\ngegen\n\nKANTONALE STEUERVERWALTUNG, Vorinstanz\n\nGegenstand Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen;\nGewinnungskosten (Weiterbildungskosten / Ausbildungskosten)\n\nBeschwerde vom 20. Oktober 2014 gegen den Einspracheentscheid vom\n19. September 2014; direkte Bundessteuer und Kantonssteuer 2013\n\n—\nPouvoir Judiciaire PJ\nGerichtsbehörden GB\nKantonsgericht KG\n\nSeite 2 von 11\n\nSachverhalt\n\nA. Der Steuerpflichtige, geboren im Jahr 1983, schloss im Jahr 2008 sein Informatikstudium ab\nund arbeitet seither bei der Firma B.________ AG. Nachdem er zunächst (seiner Grundausbildung\nentsprechend) als Programmierer tätig gewesen war, hat sich sein Aufgabenfeld gemäss eigenen\nAngaben schrittweise und insbesondere seit Januar 2013 weiterentwickelt. Heute übt er nun die\nFunktion als Projektleiter und stellvertretender Direktor der Dienstleistungsabteilung aus.\n\nIm Verlauf des Jahres 2013 nahm der Steuerpflichtige an der C.________ den englischsprachigen\nTeilzeitlehrgang zur Erlangung des Master of Business and Administration (MBA) auf.\n\nIn der Steuererklärung, welche er am 20. März 2014 für die Steuerperiode 2013 einreichte, deklarierte der Steuerpflichtige ein Erwerbseinkommen von CHF 109'178.- netto. Zudem machte er\ninsbesondere einen Abzug für \"Sonstige Berufsauslagen/Weiterbildungs- und Umschulungskosten\" (Code 2.130) im Betrag von CHF 19'279.- Franken geltend (Pauschalabzug: CHF 3'275.-;\nRest für den MBA Studiengang).\n\nGemäss Veranlagungsanzeige vom 15. Mai 2014 wurde unter diesem Titel bloss der Pauschalabzug gewährt. Zur Begründung wurde vermerkt, Ausbildungskosten könnten nicht in Abzug gebracht werden.\n\nB. Am 4. Juni 2014 erhob der Steuerpflichtige gegen diese Veranlagung Einsprache. Er machte\ninsbesondere geltend, er sei nach Einräumung zusätzlicher Kompetenzen nun an einem Punkt\nangelangt, an dem sein technischer Background nicht mehr ausreiche. Um den Ansprüchen seiner\njetzigen Position in der Firma gerecht zu werden, benötige er ein bestimmtes Management-Know-\nhow, welches er sich nun mit der begonnenen Weiterbildung aneignen könne.\n\nMit Entscheid vom 19. September 2014 wurde die Einsprache abgewiesen. Zur Begründung legte\ndie Kantonale Steuerverwaltung insbesondere dar, der MBA Lehrgang vermittle vorwiegend Managementkompetenzen. Mit dem Studiengang erwerbe der Steuerpflichtige also einen eigenständigen Titel von hohem Wert, der auf dem Stellenmarkt anerkannt und honoriert werde und die\nBerufsaussichten des Absolventen erheblich verbessere.\n\nC. a) Mit Eingabe vom 20. Oktober 2014 (Datum des Poststempels) reichte der Steuerpflichtige\ngegen den Einspracheentscheid beim Kantonsgericht Beschwerde ein mit dem Antrag, die zur\nDiskussion stehenden Kosten zum Abzug zuzulassen. Er macht insbesondere geltend, zu seinen\nneu übernommenen Aufgaben gehörten unter anderem:\n\"- Leiten mehrerer Personen in der Dienstleistungsabteilung (Schweiz, USA und Indien)\n\n- Personalbeschaffung in der Dienstleistungsabteilung\n\n- Mitwirken bei der Optimierung der Marketingstrategien\n\n- Business-Anforderungsanalysen bei Interessenten und Kunden\n\n- Neue Kunden akquirieren\n- Leitung des Presales-Prozess für Kunden im französischsprachigen Raum:\n• Produktpräsentationen\n• Kundenberatung\n• Offerten\n• Vertragsverhandlungen\n• Workshops\nKantonsgericht KG\n\nSeite 3 von 11\n\n"}