{"Signatur": "FR_TC_010", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2011-05-27", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_010_604-2008-149_2011-05-27.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/604_2008_149_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641e31970d29de8c89b2d6ee3f8854c3373e6b9856aee83d68e26b9ba06ecfde2a477333d4e68a8aebd173eddd346c182b5&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641e31970d29de8c89b2d6ee3f8854c3373e6b9856aee83d68e26b9ba06ecfde2a477333d4e68a8aebd173eddd346c182b5&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=604_2008_149", "Checksum": "aff38a79862fe6b621b012ad1e3919e2"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["604 2008 149"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 27.05.2011 604 2008 149"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour fiscale 27.05.2011 604 2008 149"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour fiscale"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Steuergerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Urteil des Steuergerichtshofes des Kantonsgerichts | Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 03:28:41", "Checksum": "84210ae408d7c1d066cc7f3a42d9382a", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Steuergerichtshof 27.05.2011 604 2008 149\nRegeste:\nUrteil des Steuergerichtshofes des Kantonsgerichts | Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen\n\n Tribunal cantonal\nKantonsgericht\nCANTON DE FRIBOURG / KANTON FREIBURG ________________________________________________________________________________________\n\n604 2008-149\n604 2008-150\n\nUrteil vom 27. Mai 2011\n\nSTEUERGERICHTSHOF\n\nBESETZUNG Präsident: Hugo Casanova\nBeisitzer: Michael Hank, Geneviève Jenny,\nBerthold Buchs, Albert Nussbaumer\nGerichtsschreiberin: Elisabeth Rime Rappo\n\nPARTEIEN A.________ und B.________, Beschwerdeführer, vertreten durch die\nKPMG AG\n\ngegen\n\nKANTONALE STEUERVERWALTUNG, Vorinstanz\n\nGEGENSTAND Einkommens- und Vermögenssteuer der natürlichen Personen; Abzug von\nSchuldzinsen, Ruling, Steuerumgehung\n\nBeschwerde vom 26. November 2008 gegen den Einspracheentscheid vom\n27. Oktober 2008; direkte Bundessteuer und Kantonssteuern 2006\n-2-\n\nS a c h v e r h a l t\n\nA. Im Anschluss an eine vorgängige Präsentation und Besprechung unterbreitete die\nKPMG Fides der Eidgenössischen Steuerverwaltung am 3. August 2004 detailliert ausformulierte und begründete \"Anträge zur steuerlichen Behandlung einer Beteiligung einer\nin der Schweiz ansässigen natürlichen oder juristischen Person an einer australischen\nLimited Partnership\". Darin wurde insbesondere dargelegt, dass in der Schweiz ansässige\nnatürliche und/oder juristische Personen und eine australische Tochtergesellschaft der\nC.________ Bank Gelegenheit haben sollen, Investor und Teilhaber einer australischen\nLimited Partnership zu werden. Da die Partnership über keine Rechtspersönlichkeit\nverfüge, seien die Teilhaber an jedem Aktivum direkt beteiligt. Eine andere\nGruppengesellschaft der C.________ Bank werde der Limited Partnership ein\nverzinsliches Darlehen zum Drittvergleichspreis gewähren, wobei der jährlich zu\nentrichtende Zins zur Schuld geschlagen werde. Die Limited Partnership werde das\nerhaltene Kapital dazu verwenden, Aktien einer australischen Kapitalanlagegesellschaft\nzu erwerben, welche ihrerseits in verschiedene Aktiven einschliesslich Beteiligungen und\nForderungen investieren werde. Die Erträge der Limited Partnership bestünden aus\nDividenden der Kapitalanlagegesellschaft und allfälligen Kapitalgewinnen aus der\nVeräusserung von Aktien. Die Beteiligung jedes Teilhabers am Gewinn oder Verlust\nwürde anteilsmässig auf der Basis des eingebrachten Kapitals festgesetzt. In der Beilage\nwurde diese Anlagestruktur wie folgt dargestellt (Slide Nr. 3):\n\nAuf der Grundlage dieser Sachverhaltsdarstellung legte die KPMG Fides sodann die\nsteuerliche Behandlung der Limited Partnership aus ihrer Sicht dar. Da es sich weder um\neine ausländische Gesellschaft, noch um einen ausländischen Fonds noch um eine\n(Handel betreibende) Business Partnership handle, müsse die Limited Partnership für\nschweizerische Einkommens- und Gewinnsteuerzwecke als ein vollkommen transparentes\nGebilde betrachtet werden. Daraus ergebe sich eine anteilsmässige steuerliche Zurechnung bei den Anlegern. Gestützt darauf stellte die KPMG Fides folgende Begehren:\n-3-\n\n"}