{"Signatur": "FR_TC_007", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-02-03", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2014-132_2015-02-03.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/601_2014_132_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641d6e45d2dac281ff90dea408959cb21658e84565b46c8fb408fc1477a560a24084da67619c0a8a1676a144b7054505872&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641d6e45d2dac281ff90dea408959cb21658e84565b46c8fb408fc1477a560a24084da67619c0a8a1676a144b7054505872&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=601_2014_132", "Checksum": "9ecb7042ba10c4e738224ebb73507c69"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["601 2014 132"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 03.02.2015 601 2014 132"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours administrative 03.02.2015 601 2014 132"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours administrative"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Verwaltungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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Verwaltungsgerichtshof\n\nBesetzung Präsidentin: Marianne Jungo\nRichter: Josef Hayoz, Christian Pfammatter\nGerichtsschreiber-Praktikant: Alkis Passas\n\nParteien A.________, Beschwerdeführer, vertreten durch Rechtsanwalt\nTarkan Göksu\n\ngegen\n\nAMT FÜR BEVÖLKERUNG UND MIGRATION, Vorinstanz\n\nGegenstand Bürgerrecht, Niederlassung, Aufenthalt\n\nNichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung / Wegweisung\n\nBeschwerde vom 15. September 2014 gegen den Entscheid des Amtes für\nBevölkerung und Migration vom 29. Juli 2014\n\n—\nPouvoir Judiciaire PJ\nGerichtsbehörden GB\nKantonsgericht KG\n\nSeite 2 von 8\n\nSachverhalt\n\nA. Der aus der Türkei stammende A.________, geboren im 1972, reiste im April 2001 ohne die\nerforderlichen Bewilligungen in die Schweiz ein. Am 13. April 2002 heiratete er eine im Jahre 1956\ngeborene türkische Staatsbürgerin, welche im Besitz einer Aufenthaltsbewilligung war. Darauf\nerhielt er eine zuerst auf ein Jahr befristete Aufenthaltsbewilligung, die in der Folge regelmässig\nverlängert wurde. Das Paar hat keine gemeinsamen Kinder.\n\nB. Mit Verfügung vom 6. Mai 2008 lehnte das Amt für Bevölkerung und Migration (nachfolgend:\nVorinstanz) das Gesuch von A.________ um Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung ab und wies\nihn an, die Schweiz zu verlassen. Es hielt im Wesentlichen fest, dass die Eheleute getrennt lebten\nund A.________ sich in der Schweiz nicht integriert habe. Eine gegen diesen Entscheid gerichtete\nBeschwerde wies das Kantonsgericht mit Urteil vom 30. Juli 2008 (601 2008 91) ab. Im Rahmen\neines Wiedererwägungsverfahrens hob die Vorinstanz am 23. Januar 2009 ihren Entscheid vom 6.\nMai 2008 auf und erteilte A.________ am 4. Februar 2009 wieder eine Aufenthaltsbewilligung, die\nletztmals am 7. Mai 2013 bis zum 24. April 2014 verlängert wurde.\n\nAm 2. April 2013 stellte A.________ ein Gesuch um Erteilung der Niederlassungsbewilligung. Die\nVorinstanz lehnte dieses Begehren am 6. Mai 2013 ab. Dieser Entscheid erwuchs in Rechtskraft.\n\nC. Am 18. März 2014 beantragte A.________ die Verlängerung der am 24. April 2014 ablaufenden Aufenthaltsbewilligung. Die Vorinstanz wies mit Verfügung vom 29. Juli 2014 das Gesuch ab\nund ordnete gleichzeitig die Wegweisung von A.________ an. Zur Begründung führte sie an, dass\nsich A.________ und seine Frau im September 2013 getrennt hätten. A.________ hätte sich nicht\nintegriert und müsse vom Sozialdienst monatlich mit 2'126.20 Franken wirtschaftlich unterstützt\nwerden. Die Gesamtschuld gegenüber der Sozialbehörde betrage per 20. März 2014 69'429.48\nFranken. Nebstdem gebe es Betreibungen über 39'046.35 Franken und Verlustscheine über\n8'966.80 Franken. Eine berufliche Perspektive bestehe nicht, A.________ gehe seit 2011 keiner\nArbeit nach.\n\nD. Gegen den Entscheid der Vorinstanz vom 29. Juli 2014 lässt A.________ mit Eingabe vom\n16. September 2014 Verwaltungsgerichtsbeschwerde führen und beantragen, in Gutheissung der\nBeschwerde und in Aufhebung der angefochtenen Verfügung sei die Aufenthaltsbewilligung zu\nverlängern.\n\nDie Vorinstanz verzichtet auf eine Stellungnahme und verweist auf ihre Erwägungen im angefochtenen Entscheid.\n\nErwägungen\n\n1. Die vorliegende Angelegenheit beurteilt sich nach dem Bundesgesetz über die Ausländerinnen und Ausländer vom 16. Dezember 2005 (AuG; SR 142.20). Die sachliche und funktionale\nZuständigkeit des Kantonsgerichts ergibt sich dementsprechend aus Art. 114 Abs. 2 lit. a des Gesetzes vom 23. Mai 1991 über die Verwaltungsrechtspflege (VRG; SGF 150.1) in Verbindung mit\nArt. 7 Abs. 2 des Ausführungsgesetzes vom 13. November 2007 zum Bundesgesetz über die\nAusländerinnen und Ausländer (AGAuG; SGF 114.22.1). Der Beschwerdeführer ist zur Ergreifung\ndes Rechtsmittels legitimiert (Art. 76 VRG). Der angefochtene Entscheid wurde am 30. Juli 2014\nKantonsgericht KG\n\nSeite 3 von 8\n\neröffnet. Mit dem Einreichen der Beschwerde am 15. September 2014 ist die 30-tägige Rechtsmittelfrist (Art. 79 VRG) unter Berücksichtigung des Fristenstillstands vom 15. Juli bis und mit dem\n15. August 2014 (Art. 30 Abs. 2 VRG) eingehalten. Auch die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses wurde gewahrt. Die Beschwerde entspricht inhaltlich sowie formal den gesetzlichen Anforderungen (Art. 80 f. VRG). Folglich ist darauf einzutreten.\n\n"}