{"Signatur": "FR_TC_007", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2014-11-11", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2013-133_2014-11-11.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/601_2013_133_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64122cc59edafdd80beb31adf23a305a10afcf3fba3998cbd22dd0fbf6eab91108015ac07e534997311510143f1d0a8f476&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64122cc59edafdd80beb31adf23a305a10afcf3fba3998cbd22dd0fbf6eab91108015ac07e534997311510143f1d0a8f476&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=601_2013_133", "Checksum": "8c65ebc394b812d27841ca7aeecfb3f7"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["601 2013 133"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 11.11.2014 601 2013 133"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours administrative 11.11.2014 601 2013 133"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours administrative"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Verwaltungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. Verwaltungsgerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des I. Verwaltungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Bürgerrecht, Niederlassung, Aufenthalt"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 04:51:56", "Checksum": "d1c7ed9ca3522235987ffba6822e2559", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 11.11.2014 601 2013 133\nRegeste:\nEntscheid des I. Verwaltungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Bürgerrecht, Niederlassung, Aufenthalt\n\n c) Es wurde schon ausgeführt, dass der Entscheid über die Einbürgerung im Ermessen des\nGrossen Rats liegt. Es ist deshalb eine Rückweisung geboten, und zwar unmittelbar an den Grossen Rat.\n\n8. a) In einem Beschwerdeverfahren trägt die unterliegende Partei die Kosten des Verfahrens\n(Art. 131 Abs. 1 VRG) und spricht die Verwaltungsjustizbehörde der obsiegenden Partei auf Gesuch eine Entschädigung für die Wahrung ihrer Interessen entstandenen, notwendigen Kosten zu\nKantonsgericht KG\n\nSeite 10 von 10\n\n(Art. 137 Abs. 1 VRG). Dem Gemeinwesen - dazu gehört der Grosse Rat - dürfen weder Verfahrenskosten auferlegt noch eine Parteientschädigung zugesprochen werden, es sei denn, seine\nVermögensinteressen seien betroffen (Art. 133 und 139 VRG).\n\nb) Die Beschwerdeführerin ist obsiegende Partei, weshalb ihr keine Gerichtskosten auferlegt\nwerden. Der Gosse Rat hat gestützt auf Art. 133 VRG keine Gerichtskosten zu tragen.\n\nc) Die Beschwerdeführerin hat Anspruch auf eine Parteientschädigung. Diese wird auf\n1'385.75 Franken (Honorar: 1'207.50 Franken; Auslagen: 75.60 Franken; Mehrwertsteuer: 102.65\nFranken).\n\nDer Hof erkennt:\n\nI. Die Beschwerde wird gutgeheissen.\n\nDer Entscheid des Grossen Rats vom 14. November 2013 wird aufgehoben.\n\nDie Angelegenheit geht im Sinne der Erwägungen zurück an den Grossen Rat zu neuem\nEntscheid.\n\nII. Es werden keine Gerichtskosten erhoben.\n\nDer von der Beschwerdeführerin geleistete Kostenvorschuss von 1‘000 Franken wird ihr\nzurückerstattet.\n\nIII. Die Rechtsanwalt Schafer geschuldete Parteientschädigung wird auf 1'385.75 Franken (inkl.\nMehrwertsteuer) festgesetzt und dem Staat Freiburg auferlegt.\n\nIV. Zustellung.\n\nGegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim Bundesgericht,\nLausanne, eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe der Parteientschädigung ist\ninnert 30 Tagen die Einsprache an die Behörde, die entschieden hat, zulässig, sofern nur dieser\nTeil des Entscheides angefochten wird (Art. 148 VRG).\n\nFreiburg, 11. November 2014/jka\n\nPräsidentin Gerichtsschreiberin-Praktikantin\n"}