{"Signatur": "FR_TC_007", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2017-03-21", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_007_601-2013-112_2017-03-21.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/601_2013_112_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6413121d71d542d83609ab3242f3fa48f125065ecbb7941ea952158633efa8f33d461d354cf887673a4319837b8a8c0ca6c&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6413121d71d542d83609ab3242f3fa48f125065ecbb7941ea952158633efa8f33d461d354cf887673a4319837b8a8c0ca6c&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=601_2013_112", "Checksum": "8f8bc7b5f1c9cb445a02910a1b765a53"}, "Scrapedate": "2026-02-05", "Num": ["601 2013 112"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 21.03.2017 601 2013 112"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours administrative 21.03.2017 601 2013 112"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours administrative"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Verwaltungsgerichtshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. Verwaltungsgerichtshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des I. Verwaltungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Haftung der Gemeinwesen und ihrer Amtsträger"}], "ScrapyJob": "446973/26/2225", "Zeit UTC": "05.02.2026 03:33:19", "Checksum": "3941490e2516e854881d997325889f7d", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Verwaltungsgerichtshöfe 21.03.2017 601 2013 112\nRegeste:\nEntscheid des I. Verwaltungsgerichtshofes des Kantonsgerichts | Haftung der Gemeinwesen und ihrer Amtsträger\n\nRechtsanwalt Perler macht für seine Aufwendungen (Besprechung, Aktenstudium/\nRechtsabklärungen, Verfassen der Klageantwort und Duplik, Stellungnahmen zum Gutachten)\n34 Stunden und 50 Minuten geltend und damit 2 Stunden 15 Minuten mehr als der klägerische\nAnwalt. Keinen Anspruch auf Entschädigung geben die Aufwendungen im Zusammenhang mit\ndem Gesuch der Gegenpartei um unentgeltliche Rechtspflege von ca. 2 Stunden\n(28.10./10.11/24.11.2014/24.4./29.4.2015); dieses Verfahren ist kostenlos. Übertrieben erscheint\nder Aufwand im Zusammenhang mit der Prüfung des Gutachtens und der Formulierung von\nZusatzfragen. Der Beklagtenanwalt macht hier einen Aufwand von fünf Stunden geltend (März–\nMai 2016), nachdem er im Dezember 2015 schon einen Aufwand von drei Stunden für die Prüfung\ndes Gutachterauftrags geltend gemacht hatte. Der klägerische Anwalt macht hierfür bloss einen\nAufwand von je 80 Minuten geltend. Der Aufwand im Zusammenhang mit der Erstellung und\nBeurteilung des Gutachtens ist um 2 Std. 50 Minuten zu kürzen. Zu entschädigen sind somit 30\nStunden. Das Grundhonorar von CHF 7’500.- ist um 21,12 % auf CHF 9'084.- zu erhöhen. Hinzu\nkommen 5 % des Grundhonorars von CHF 7'500.-, das heisst CHF 375.- für Briefe, Auslagen und\nTelefonate (vgl. Art. 68 Abs. 2 JR). Das Honorar ist somit auf CHF 9'459.- festzusetzen, zuzüglich\nCHF 756.70 MWSt (8 % von CHF 9'459.-). Die von der Klägerin geschuldete Parteientschädigung\nist somit auf CHF 10'215.70 festzusetzen.\nKantonsgericht KG\n\nSeite 16 von 16\n\nDer Hof erkennt:\n\nI. Die Klage wird abgewiesen.\n\nII. Die dem Staat Freiburg geschuldeten Gerichtskosten von CHF 6'000.- werden A.________\nunter Vorbehalt der unentgeltlichen Rechtspflege auferlegt.\n\nIII. A.________ wird keine Parteientschädigung zugesprochen.\n\nIV. Dem HFR wird zulasten von A.________ eine Parteientschädigung von CHF 10'215.70 (inkl.\nMWSt) zugesprochen.\n\nV. Rechtsanwalt Thomas Meyer wird zulasten des Staates Freiburg als amtlicher\nRechtsbeistand von A.________ eine Entschädigung von CHF 6'650.90 (inkl. MWSt)\nausgerichtet.\n\nVI. Zustellung.\n\nGegen diesen Entscheid kann innert 30 Tagen ab Zustellung Beschwerde beim\nI. Zivilappellationshof des Kantonsgerichts eingereicht werden. Gegen die Festsetzung der Höhe\nder Verfahrenskosten ist innert 30 Tagen die Einsprache an die Behörde, die entschieden hat,\nzulässig, sofern nur dieser Teil des Entscheides angefochten wird (Art. 148 VRG).\n\nFreiburg, 21. Februar 2017/fba\n\nPräsidentin Gerichtsschreiberin-Praktikantin\n"}