{"Signatur": "FR_TC_006", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-02-05", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_006_501-2014-121_2015-02-05.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/501_2014_121_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64169a6801db0f6c067db116bf77d320992bad469e525b624a7dd3d8c0c7648a5f7014c36d474b3c86d8405b2ac78c6c829&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64169a6801db0f6c067db116bf77d320992bad469e525b624a7dd3d8c0c7648a5f7014c36d474b3c86d8405b2ac78c6c829&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=501_2014_121", "Checksum": "5255d39b6457c7c5a231bb46a27303a0"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["501 2014 121"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof 05.02.2015 501 2014 121"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour d'appel pénal 05.02.2015 501 2014 121"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour d'appel pénal"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Strafappellationshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Urteil des Strafappellationshofs des Kantonsgerichts | Strafrecht"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 05:39:12", "Checksum": "8c3d4b561ce5b25b3d093a25ec9f3f8e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof 05.02.2015 501 2014 121\nRegeste:\nUrteil des Strafappellationshofs des Kantonsgerichts | Strafrecht\n\n Tribunal cantonal TC\nKantonsgericht KG\n\nAugustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg\n\nT +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01\nwww.fr.ch/tc\n\n501 2014 121\n\nUrteil vom 5. Februar 2015\nStrafappellationshof\n\nBesetzung Präsident: Adrian Urwyler\nRichterin: Dina Beti\nErsatzrichter: André Riedo\nGerichtsschreiberin: Gina Gutzwiller\n\nParteien A.________, Beschuldigter und Berufungsführer\n\ngegen\n\nSTAATSANWALTSCHAFT, Berufungsgegnerin\n\nGegenstand Verletzung der Verkehrsregeln (Unaufmerksamkeit, unvorsichtiges\nÜberholen), Führen eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung,\nEntzug oder Aberkennung des erforderlichen Ausweises,\npflichtwidriges Verhalten bei Unfall bzw. Führen eines\nMotorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des\nerforderlichen Ausweises, Fahren ohne Haftpflichtversicherung,\nFahren ohne Fahrzeugausweis oder Kontrollschilder\n\nBerufung vom 28. Juli 2014 gegen das Urteil des Polizeirichters des\nSensebezirks vom 17. Juli 2014\n\n—\nPouvoir Judiciaire PJ\nGerichtsbehörden GB\nKantonsgericht KG\n\nSeite 2 von 12\n\nSachverhalt\n\nA. Mit Urteil vom 17. Juli 2014 wurde A.________ vom Polizeirichter des Sensebezirks verurteilt\nwegen:\n\n- Verletzung der Verkehrsregeln (Unaufmerksamkeit, unvorsichtiges Überholen), Führens\neines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des erforderlichen\nAusweises und pflichtwidrigen Verhaltens bei Unfall, begangen am 18. September 2012,\num 16.00 Uhr, in 3178 Bösingen, Laupenstrasse Richtung Dorfzentrum, Höhe Metzgerei\nSchaller,\n\n- Führens eines Motorfahrzeugs trotz Verweigerung, Entzug oder Aberkennung des\nerforderlichen Ausweises, Fahrens ohne Haftpflichtversicherung sowie Fahrens ohne\nFahrzeugausweis oder Kontrollschilder, begangen am 13. Juni 2013, um ca. 5.30 Uhr, am\n16. Juni 2013, um ca. 20.15 Uhr und am 25. Juni 2013, genaue Zeit unbekannt, in 3177\nLaupen/BE, Bahnhofstrasse,\n\n- Führens eines Motorfahrzeuges trotz Führerausweisentzug, begangen am 9. Juli 2013, um\nca. 18.05 Uhr, in 3177 Laupen/BE, Bärenplatz,\n\nzu einer unbedingten Geldstrafe von 90 Tagessätzen (ein Tagessatz à Fr. 10.-) und einer Busse\nvon Fr. 400.-. Der mit Urteil der Staatsanwaltschaft Freiburg vom 29. Juni 2012 gewährte bedingte\nStrafvollzug (200 Stunden gemeinnützige Arbeit mit einer Probezeit von vier Jahren) wurde\nwiderrufen und in eine Geldstrafe von 50 Tagessätzen (ein Tagessatz à Fr. 10.-) umgewandelt.\nAusserdem wurde die mit Verfügung vom 12. Juli 2013 der Staatsanwaltschaft des Kantons Berns\nverfügte Beschlagnahme des Fahrzeuges der Marke B.________ aufgehoben und die Einziehung\nsowie der Verkauf des Fahrzeugs angeordnet. Es wurde vorgesehen, einen allfälligen Erlös des\nVerkaufs an die Deckung der Verfahrenskosten, Geldstrafen und Bussen anzurechnen.\n\nB. A.________ meldete mit Eingabe vom 28. Juli 2014 (Postaufgabe) die Berufung an (Dossier\n50 2014 18 act. 25). Mit Berufungserklärung vom 2. September 2014 (Postaufgabe) beantragte er\nFreispruch in allen Punkten. Die Beweise lägen vor, er sei in allen Fällen nicht der verantwortliche\nLenker gewesen. Die verantwortlichen Personen seien genannt worden.\n\nDie Staatsanwaltschaft erklärte mit Eingabe vom 11. September 2014, weder Nichteintreten zu\nbeantragen noch in Anschlussberufung zu gehen. Sie beantragte die Abweisung der Berufung.\n\nC. Der Strafappellationshof verhandelte die Angelegenheit am 5. Februar 2015. Dem\nBerufungsführer wurde eine Kopie seines Strafregisterauszuges vom 20. Januar 2015\nausgehändigt. Er wurde befragt und hielt seinen Parteivortrag. Der Berufungsführer beantragte, die\nBerufung sei vollumfänglich gutzuheissen und er sei in sämtlichen Punkten freizusprechen. Die\nVerfahrenskosten seien dem Staat aufzuerlegen.\n\nErwägungen\n\n1. a) Die Berufung ist zulässig gegen Urteile erstinstanzlicher Gerichte, mit denen das\nVerfahren ganz oder teilweise abgeschlossen worden ist (Art. 398 Abs. 1 StPO). Jede Partei, die\nKantonsgericht KG\n\nSeite 3 von 12\n\nein rechtlich geschütztes Interesse an der Aufhebung oder Änderung eines Entscheides hat, kann\nein Rechtsmittel ergreifen (Art. 382 Abs. 1 StPO).\n\nAls beschuldigte Person ist der Berufungsführer zur Berufung legitimiert.\n\nb) Die Berufung ist dem erstinstanzlichen Gericht innert 10 Tagen seit Eröffnung des\nUrteils schriftlich oder mündlich zu Protokoll anzumelden (Art. 399 Abs. 1 StPO).\n\nDas Urteilsdispositiv wurde dem Berufungsführer am 22. Juli 2014 schriftlich eröffnet (50 2014 18\nact. 24). Mit Eingabe vom 28. Juli 2014 (Postaufgabe) meldete er gegen das Urteil vom 17. Juli\n2014 form- und fristgerecht Berufung an (act. 25).\n\nc) Die Partei, die Berufung angemeldet hat, reicht dem Berufungsgericht innert 20 Tagen\nseit der Zustellung des begründeten Urteils eine schriftliche Berufungserklärung ein (Art. 399 Abs.\n3 StPO).\n\nDas begründete Urteil wurde dem Berufungsführer am 22. August 2014 zugestellt (act. 29). Die\nvom 28. August 2014 datierte schriftliche Berufungserklärung des Berufungsführers wurde am\n2. September 2014 fristgerecht der Post übergeben.\n\n"}