{"Signatur": "FR_TC_006", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2014-10-13", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_006_501-2013-41_2014-10-13.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/501_2013_41_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64144e3eb099818e43b030a42af7b0f87851820dd563238269f52dbda8dbfbdb467af4485c6722ac448892c34788bf3d6e5&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64144e3eb099818e43b030a42af7b0f87851820dd563238269f52dbda8dbfbdb467af4485c6722ac448892c34788bf3d6e5&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=501_2013_41", "Checksum": "8a8baa59a97f7a5a2435bb2877f86da7"}, "Scrapedate": "2026-02-05", "Num": ["501 2013 41"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof 13.10.2014 501 2013 41"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour d'appel pénal 13.10.2014 501 2013 41"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour d'appel pénal"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Strafappellationshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Urteil des Strafappellationshofs des Kantonsgerichts | Strafrecht"}], "ScrapyJob": "446973/26/2225", "Zeit UTC": "05.02.2026 04:08:33", "Checksum": "5940c0eb9cfd73a2828165ad39a744ab", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Strafappellationshof 13.10.2014 501 2013 41\nRegeste:\nUrteil des Strafappellationshofs des Kantonsgerichts | Strafrecht\n\n 1a. A.________ wird vom Vorwurf der Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 StGB), sexuellen Nötigung\n(Art. 189 Abs. 1 StGB), versuchten Vergewaltigung (Art. 190 Abs. 1 i.V.m. Art. 200 StGB) und\nsexuellen Nötigung (Art. 189 Abs. 1 i.V.m. Art. 200 StGB), begangen am 16. Juli 2005,\nfreigesprochen.\n2. Die Strafe wird festgesetzt auf eine bedingte Freiheitsstrafe von 24 Monaten, mit einer Probezeit\nvon vier Jahren (Art. 40, 42 Abs.1, 44, 47, 48 Bst. e und 49 StGB).\n6. Die Zivilforderungen von B.________ werden auf den Zivilweg verwiesen. Es wird keine\nParteientschädigung zugesprochen (Art. 433 StPO).\n7. Die Gerichtsgebühr wird auf Fr. 18'000.- festgesetzt, wovon A.________ 4/20, E.________ 5/20,\nF.________ 4/20 und T.________ und U.________ je 1/20 auferlegt werden. Die restlichen\nKosten, sowie diejenigen betreffend N.________, geh\n8. n zu Lasten des Staates. Jeder Angeklagte trägt die auf ihn entfallenden Auslagen. Die auf alle\nAngeklagten entfallenden Auslagen werden im gleichen Verhältnis wie die Gerichtsgebühr\ngetragen (Art. 229 und 232 aStPO-FR).\n\nIn allen weiteren Punkten wird festgestellt, dass das Urteil des Bezirksstrafgerichts der\nSense vom 18. März 2008 mit folgendem Wortlaut in Rechtskraft erwachsen ist:\n\n1b. A.________ wird verurteilt wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit zwei Kindern (Art. 187\nZiff. 1 StGB), begangen zwischen Dezember 2005 und November 2006, sexueller Nötigung (Art.\n189 Abs. 1 StGB), begangen im April/Mai 2006, Förderung der Prostitution (Art. 195 StGB),\nbegangen im Herbst 2006, und mehrfachen Fahrens in fahrunfähigem Zustand (Art. 91 Abs. 1\nSVG), begangen am 9. März 2007 und 3. Juni 2007.\n\nDas Verfahren wegen einfacher Körperverletzung wird eingestellt.\n\n3. Die erstandene Untersuchungshaft von 36 Tagen (11. Januar 2007 bis 15. Februar 2007) wird\nangerechnet (Art. 69 aStGB).\n4. Das beschlagnahmte Natel der Marke Sony Ericsson wird eingezogen und vernichtet (Art. 59\naStGB). Die übrigen Gegenstände werden freigegeben.\n5.1 A.________ wird verpflichtet, G.________ eine Genugtuung von Fr 10'000.- zu bezahlen.\n\n5.2 Die G.________ betreffenden Parteikosten werden A.________ zu 7/10, T.________,\nU.________ und E.________ zu je 1/10 auferlegt (Art. 112 Abs. 1 ZPO).\n\nII. Die Kosten des gesamten Berufungsverfahrens, exklusive derjenigen der amtlichen\nVerteidigung, werden auf Fr. 11'477.- festgesetzt (Gerichtsgebühr: Fr. 10'000.-; Auslagen:\nFr. 1'477.-) und gehen zu Lasten des Staates.\n\nIII. Die Kosten der amtlichen Verteidigung von A.________ durch Rechtsanwalt Tarkan Göksu\nim Berufungsverfahren werden auf Fr. 22'250.10 festgesetzt (Honorar und Auslagen:\nFr. 20'641.30, inklusive MwSt von Fr. 1'608.80).\nKantonsgericht KG\n\nSeite 24 von 24\n\nDie Kosten der amtlichen Verteidigung von B.________ durch Rechtsanwalt Peter Huber für\ndas ganze Verfahren werden auf Fr. 20'189.- festgesetzt (Honorar und Auslagen:\nFr. 18'746.80, inklusive MwSt von Fr. 1'442.20).\n\nIV. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen (Art. 429 und 433 StPO).\n\nV. Zustellung.\n\nDieses Urteil kann innert 30 Tagen nach seiner Eröffnung mit Beschwerde in Strafsachen beim\nBundesgericht angefochten werden. Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind in den Art. 78–81 und 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht\nvom 17. Juni 2005 (BGG) geregelt. Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesgericht,\n1000 Lausanne 14, einzureichen.\n\nGegen den Entschädigungsentscheid kann die amtliche Verteidigung innert 10 Tagen nach der\nEröffnung Beschwerde beim Bundesstrafgericht einreichen (Art. 135 Abs. 3 lit. b StPO i.V.m.\nArt. 396 Abs. 1 StPO). Das Beschwerderecht und die übrigen Zulässigkeitsvoraussetzungen sind\nin den Art. 379 bis 397 StPO geregelt (Art. 39 des Bundesgesetzes vom 19. März 2010 über die\nOrganisation der Strafbehörden des Bundes; StBOG; SR 173.71) Die begründete Beschwerdeschrift ist beim Bundesstrafgericht, Postfach 2720, Bellinzona, einzureichen.\n\nFreiburg, 13. Oktober 2014/dbe\n\nDer Präsident Die Gerichtsschreiberin\n"}