{"Signatur": "FR_TC_004", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-07-06", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_004_106-2015-37_2015-07-06.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/106_2015_37_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641b42d6aba5b98353551bdbd5a8669b9264c87b4231f0d740bea14add1f31e3e9d14860387fa533ddb37ad38e5c68eadc4&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641b42d6aba5b98353551bdbd5a8669b9264c87b4231f0d740bea14add1f31e3e9d14860387fa533ddb37ad38e5c68eadc4&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=106_2015_37", "Checksum": "58cf0ff6197b662eba72947f74d1cfab"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["106 2015 37"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de", "it"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Kindes- und Erwachsenenschutzhof 06.07.2015 106 2015 37"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour de protection de l'enfant et de l'adulte 06.07.2015 106 2015 37"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Kindes- und Erwachsenenschutzhof"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cour de protection de l'enfant et de l'adulte"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo  Kindes- und Erwachsenenschutzhof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des Kindes- und Erwachsenenschutzhofs des Kantonsgerichts | Erwachsenenschutz"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 05:38:41", "Checksum": "891e36b6d65b7fe6a127aebc7bea2765", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Kindes- und Erwachsenenschutzhof 06.07.2015 106 2015 37\nRegeste:\nEntscheid des Kindes- und Erwachsenenschutzhofs des Kantonsgerichts | Erwachsenenschutz\n\n Tribunal cantonal TC\nKantonsgericht KG\n\nAugustinergasse 3, Postfach 1654, 1701 Freiburg\n\nT +41 26 304 15 00, F +41 26 304 15 01\nwww.fr.ch/tc\n\n106 2015 37\n\nUrteil vom 6. Juli 2015\nKindes- und Erwachsenenschutzhof\n\nBesetzung Präsident: Jérôme Delabays\nRichter: Roland Henninger, Catherine Overney\nGerichtsschreiberin: Gina Gutzwiller\n\nParteien A.________, Beschwerdeführerin\n\ngegen\n\nFRIEDENSGERICHT DES SENSEBEZIRKS\n\nGegenstand Übernahme der Beistandschaft gemäss Art. 394 ZGB i.V.m. Art. 395\nZGB und der ambulanten Massnahmen gemäss Art. 437 ZGB zur\nWeiterführung\n\nBeschwerde vom 17. April 2015 gegen den Entscheid des\nFriedensgerichts des Sensebezirks vom 25. März 2015\n\n—\nPouvoir Judiciaire PJ\nGerichtsbehörden GB\nKantonsgericht KG\nSeite 2 von 5\n\nSachverhalt\n\nA. Über A.________ wurde mit Entscheid vom 21. März 2011 eine freiwillige Beistandschaft\nnach Art. 394 aZGB errichtet.\n\nDas Friedensgericht des Bezirks Broye-Vully überführte mit Entscheid vom 24. Juni 2013 die\nbestehende altrechtliche Beistandschaft in eine neurechtliche Vertretungsbeistandschaft mit\nVermögensverwaltung gemäss Art. 394 Abs. 1 ZGB i.V.m. Art. 395 Abs. 1 ZGB. Ebenso ordnete\nes wegen übermässigen Alkoholkonsums die fürsorgerische Unterbringung von A.________ im\nCentre de Psychiatrie du Nord Vaudois in Yverdon-les-Bains an.\n\nMit Entscheid vom 23. September 2013 ordnete das Friedensgericht des Bezirks Broye-Vully\nambulante Massnahmen zwecks Nachbetreuung an, deren Fortführung es mit Entscheid vom\n14. April 2014 bestätigte.\n\nB. Infolge Wohnsitzwechsels von A.________ übertrug das Friedensgericht des Bezirks Broye-\nVully mit Entscheid vom 19. Januar 2015 die bestehende Beistandschaft und die ambulanten\nMassnahmen an das Friedensgericht des Sensebezirks (nachfolgend: das Friedensgericht).\nDieses übernahm die Beistandschaft und ambulanten Massnahmen mit Entscheid vom 25. März\n2015, mit welchem es insbesondere den Beistand ermächtigte, die Post von A.________ zu\nöffnen, ihre Wohnräume zu betreten, falls er eine gewisse Zeit ohne Nachricht von ihr bliebe, und\nsie gegenüber Dritten zu vertreten, insbesondere in den Bereichen Wohnen und Gesundheit.\n\nC. Gegen diesen Entscheid hat A.________ am 16. April 2015 Beschwerde erhoben.\n\nDaraufhin zog das Friedensgericht seinen Entscheid vom 25. März 2015 am 13. Mai 2015 in\nWiedererwägung. Namentlich hob es die Vertretungsbeistandschaft für die Bereiche Wohnen und\nGesundheit auf und widerrief die dem Beistand erteilte Befugnis, die Post der Beschwerdeführerin\nzu öffnen und ihre Wohnräume zu betreten.\n\nMit Schreiben vom 21. Mai 2015 wurde der Beschwerdeführerin die Gelegenheit gegeben, sich\nzum Entscheid des Friedensgerichts vom 13. Mai 2015 zu äussern. Sie hat innert Frist keine\nStellungnahme eingereicht.\n\nErwägungen\n\n1. a) Das Kantonsgericht bzw. dessen Kindes- und Erwachsenenschutzhof (Art. 14 Abs. 1\nBst. d des Reglements für das Kantonsgericht vom 22. November 2012 betreffend seine\nOrganisation und seine Arbeitsweise [RKG; SGF 131.11]) ist zuständig für Beschwerden gegen\nEntscheide, die von der Schutzbehörde oder deren Präsidentin oder Präsidenten getroffen wurden\n(Art. 8 des Gesetzes vom 15. Juni 2012 über den Kindes- und Erwachsenenschutz [KESG;\nSGF 212.5.1]). Beschwerdebefugt sind namentlich die am Verfahren beteiligten Personen (Art. 450\nAbs. 2 Ziff. 1 ZGB). Die Beschwerdefrist beträgt 30 Tage seit Mitteilung des Entscheids (Art. 450b\nZGB).\n\nAus den Akten geht nicht hervor, wann der angefochtene Entscheid der Beschwerdeführerin\nzugestellt wurde. Ihre Beschwerde vom 17. April 2015 gegen den Entscheid des Friedensgerichts\nKantonsgericht KG\nSeite 3 von 5\n\nvom 25. März 2015 erfolgte jedoch offensichtlich fristgerecht innerhalb der dreissigtägigen\nBeschwerdefrist.\n\nb) aa) Die Beschwerde ist beim Gericht schriftlich und – im Gegensatz zur Beschwerde\ngegen einen Entscheid auf dem Gebiet der fürsorgerischen Unterbringung (Art. 450e Abs. 1 ZGB)\n– begründet einzureichen (Art. 450 Abs. 3 ZGB).\n\n"}