Eltern denen die Obhut – etwa aufgrund eines Entzugs gestützt auf Art. 310 ZGB – nicht zusteht, und das minderjährige Kind haben gegenseitig Anspruch auf angemessenen persönlichen Verkehr (Art. 273 Abs. 1 ZGB; SCHWENZER/COTTIER, in: BSK ZGB, 5. Aufl., Basel 2014, Art. 273 ZGB N 8). Dabei hat die Kindesschutzbehörde (Friedensgericht) den persönlichen Verkehr zwischen Eltern und Kindern, wenn Ersteren im Wege einer Kindesschutzmassnahme das Aufenthaltsbestimmungsrecht entzogen wurde – so im Falle von Art. 310 ZGB –, von Amtes wegen zu regeln (SCHWENZER/COTTIER, a.a.O., Art. 275 ZGB N 3; HEGNAUER, in: BK, Bd. II/2/2/1, Art. 270-295 ZGB, Bern 1997, Art.