{"Signatur": "FR_TC_001", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2015-01-26", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_001_101-2014-201_2015-01-26.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/101_2014_201_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641bda946e575525dc191c25ef8bf84589b2d5dec2c1df11ef7b67bc0b9e8aa606ca2d69a33bdc44cf389035de1b28c916a&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b641bda946e575525dc191c25ef8bf84589b2d5dec2c1df11ef7b67bc0b9e8aa606ca2d69a33bdc44cf389035de1b28c916a&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=101_2014_201", "Checksum": "7b7f11a4dd53e6517eafa079f22d96c9"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["101 2014 201"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 26.01.2015 101 2014 201"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours d'appel civil 26.01.2015 101 2014 201"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 26.01.2015 101 2014 201"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours d'appel civil"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo Kantonsgericht Zivilappellationshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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Zivilappellationshof\n\nBesetzung Präsident: Hubert Bugnon\nRichter: Roland Henninger, Dina Beti\nGerichtsschreiberin: Gina Gutzwiller\n\nParteien A.________ AG, Beschwerdeführerin, vertreten durch\nRechtsanwalt David Schwaninger\n\ngegen\n\nB.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt\nJean-Rodolphe Fiechter,\n\nC.________, Beschwerdegegner, vertreten durch Rechtsanwalt\nJean-Rodolphe Fiechter\n\nGegenstand Kostenverteilung bei Gegenstandslosigkeit des Verfahrens -\nVerfahrenssprache\n\nBeschwerde vom 5. September 2014 gegen den Entscheid der\nPräsidentin des Zivilgerichts des Seebezirks vom 26. August 2014\n\n—\nPouvoir Judiciaire PJ\nGerichtsbehörden GB\nKantonsgericht KG\nSeite 2 von 7\n\nSachverhalt\n\nA. Die A.________ AG bezweckt den Erwerb und die dauernde Verwaltung von Beteiligungen\nan kommerziellen und industriellen Unternehmen im In- und Ausland sowie die Finanzierung\ndieser Unternehmen. D.________ ist Präsidentin und B.________ sowie E.________ sind gemäss\nHandelsregisterauszug Mitglieder des Verwaltungsrates. B.________ und E.________ sind an der\nGeneralversammlung der Gesellschaft vom 17. Juli 2014 aus dem Verwaltungsrat zurückgetreten\nbzw. stellten sich für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung (Beilage 2 der Beschwerde vom\n5. September 2014).\n\nMit einer in französischer Sprache verfassten Eingabe vom 11. August 2014 an die Präsidentin\ndes Zivilgerichts des Seebezirks verlangten die Aktionäre der A.________ AG B.________ und\nC.________, dass der Verwaltungsrat dieser Gesellschaft unter der Strafandrohung von Art. 292\nStGB anzuweisen sei, Mitte September 2014 eine ausserordentliche Generalversammlung der\nGesellschaft einzuberufen; dass für diese Versammlung die Abberufung der bisherigen\nVerwaltungsratspräsidentin, die Wahl von E.________ zum Verwaltungsratspräsidenten und von\nB.________ und Nik Zenger in den Verwaltungsrat zu traktandieren sei; dass diese Massnahmen\nsuperprovisorisch, ohne Anhörung der Gegenpartei anzuordnen seien (act. 1).\n\nAm 14. August 2014 beantragte die A.________ AG, das Verfahren sei in deutscher Sprache\ndurchzuführen und den Klägern sei eine Frist zu setzen, um zumindest die Klage vom 11. August\n2014 in die deutsche Sprache zu übersetzen (act. 5). Am 18. August 2014 bestätigte sie diesen\nAntrag. Mit Eingabe vom 25. August 2014 widersetzten sich B.________ und C.________ diesem\nAntrag (act. 6).\n\nMit einem in französischer Sprache verfassten Entscheid vom 26. August 2014 bestimmte die\nGerichtspräsidentin, dass die Verfahrenssprache Deutsch ist. In den Erwägungen dieses\nEntscheids führte sie aus, dass jedoch die Klage vom 11. August 2014 und deren Beilagen nicht\nübersetzt werden müssen.\n\nB. Am 5. September 2014 änderten B.________ und C.________ ihre Rechtsbegehren in dem\nSinne ab, dass sie beantragten, die Gerichtspräsidentin solle die ausserordentliche\nGeneralversammlung auf den 30. September 2014 einberufen und die Publikation im SHAB\nveranlassen (act. 11). Die Gerichtspräsidentin wies das Gesuch um superprovisorische\nMassnahmen am 8. September 2014 ab (act. 15).\n\nAm 5. September 2014 reichte die A.________ AG Beschwerde ein gegen den Entscheid vom\n26. August 2014. Sie stellte folgende Rechtsbegehren:\n\n„1. Die Verfügung des Gerichts des Seebezirks vom 26. August 2014, Dossiernummer 10 2014 573, sei\nmit Bezug auf den Entscheid, dass die Gesuchseingabe der Gesuchsteller vom 11. August 2014 und\ndie dazugehörigen Beilagen nicht in die in dem Verfahren geltende deutsche Sprache übersetzt\nwerden müssen, aufzuheben, wobei die Vorinstanz anzuweisen sei, dass\n\n- die Gesuchseingabe vom 11. August 2014 samt Beilagen von den Gesuchstellern innert einer Frist\nvon nicht mehr als 10 Tagen in die deutsche Sprache zu übersetzen ist,\n\n- der Gesuchsgegnerin die Frist zur Stellungnahme zur Gesuchseingabe abzunehmen sei und ihr\nerneut Frist zur Stellungnahme anzusetzen sei, nachdem sie die Übersetzung des Gesuchs erhalten\nhat.\nKantonsgericht KG\nSeite 3 von 7\n\n2. Eventualiter sei das Verfahren unter Aufhebung des Entscheids des Gerichts des Seebezirks (...),\ndass die Gesuchseingabe der Gesuchsteller vom 11. August 2014 und die dazugehörigen Beilagen\nnicht in die in dem Verfahren geltende deutsche Sprache übersetzt werden müssen, an die Vorinstanz\nzurückzuweisen.\n\n3.1 Der vorliegenden Beschwerde sei aufschiebende Wirkung zu gewähren.\n\n3.2 Die aufschiebende Wirkung sei superprovisorisch, d.h. ohne Anhörung der Gegenpartei zu gewähren.\n\nAlles unter Kosten- und Entschädigungsfolgen zu Lasten der Gesuchsteller.“\n\nB.________ und C.________ schliessen unter Kosten- und Entschädigungsfolge auf Abweisung\nder Beschwerde.\n\n"}