{"Signatur": "FR_TC_001", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2014-11-13", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_001_101-2014-124_2014-11-13.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/101_2014_124_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6416e0a5323a881cea468d9182b2602be9b7ccdd56fc57024a1186cfd4eea19ca583f170c666e224cdcb92a4e3df34f8d82&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b6416e0a5323a881cea468d9182b2602be9b7ccdd56fc57024a1186cfd4eea19ca583f170c666e224cdcb92a4e3df34f8d82&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=101_2014_124", "Checksum": "6bc12918565632676ac20dd34bd4c47a"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["101 2014 124"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 13.11.2014 101 2014 124"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours d'appel civil 13.11.2014 101 2014 124"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 13.11.2014 101 2014 124"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours d'appel civil"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo Kantonsgericht Zivilappellationshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. Zivilappellationshof"}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Entscheid des I. Zivilappellationshofes des Kantonsgerichts | Ehescheidung"}], "ScrapyJob": "446973/26/2286", "Zeit UTC": "05.04.2026 04:54:52", "Checksum": "22da69886b633ea54aed0c478b2cbbb3", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 13.11.2014 101 2014 124\nRegeste:\nEntscheid des I. Zivilappellationshofes des Kantonsgerichts | Ehescheidung\n\n1. a) Erstinstanzliche End- und Zwischenentscheide sind mit Berufung anfechtbar. In\nvermögensrechtlichen Angelegenheiten ist die Berufung zulässig, wenn der Streitwert der zuletzt\naufrechterhaltenen Rechtsbegehren mindestens Fr. 10'000.- beträgt (Art. 308 ZPO).\nDer Berufungskläger war im erstinstanzlichen Verfahren namentlich bereit, Unterhaltsbeiträge für\nseine beiden Kinder von je Fr. 110.- pro Monat zu bezahlen und verlangte festzustellen, dass er\nseiner Ehefrau keinen Unterhaltsbeitrag schuldet. Die Berufungsbeklagte verlangte für die beiden\nKinder je Fr. 800.- und einen Beitrag an ihren eigenen Unterhalt von Fr. 860.- bis am 30. April\n2028. Somit waren insgesamt Fr. 1‘550.- pro Monat strittig (2 x [Fr. 800.- - Fr. 110] + Fr. 860.-). Der\nStreitwert von Fr. 10‘000.- ist somit längstens erreicht.\nIm Übrigen ist auch der Streitwert von Fr. 30‘000.-, der die Anfechtung des vorliegenden Urteils mit\nzivilrechtlicher Beschwerde an das Bundesgericht ermöglicht, erreicht. Vor dem hiesigen\nGerichtshof sind unter anderem Unterhaltsbeiträge von gesamthaft monatlich Fr. 978.- (2 x [Fr.\n800.-\n- Fr. 355.-] + [Fr. 250.- - Fr. 162.-]) strittig.\nb) Gemäss Art. 311 Abs. 1 ZPO ist die Berufung innert 30 Tagen seit der Zustellung des\nbegründeten Entscheids schriftlich und begründet einzureichen. Vorliegend wurde das\nangefochtene Urteil dem Berufungskläger am 27. Mai 2014 (act. 70) zugestellt. Mit Postaufgabe\nder Berufungsschrift am 10. Juni 2014 wurde die Rechtsmittelfrist gewahrt.\nDie Berufung enthält ausserdem Rechtsbegehren und eine Begründung. Darauf ist grundsätzlich\neinzutreten.\nc) Mit Berufung kann die unrichtige Rechtsanwendung und/oder die unrichtige Feststellung\ndes Sachverhalts geltend gemacht werden (Art. 310 ZPO).\nd) Nach Art. 316 Abs. 1 ZPO kann die Rechtsmittelinstanz eine Verhandlung durchführen\noder aufgrund der Akten entscheiden. Vorliegend gehen alle relevanten Informationen aus den\nAkten hervor, weshalb auf eine Verhandlung verzichtet wird.\n2. a) Zunächst wirft der Berufungskläger dem Zivilgericht vor, die Unterhaltsbeiträge für seine\nbeiden Kinder zu hoch angesetzt zu haben. Die Beträge der „Zürcher Tabellen“ habe es zu\nKantonsgericht KG\nSeite 5 von 13\n\n"}