Legt der Erblasser den Anrechnungswert auf eine konkrete Geldsumme fest, ist eine davon abweichende Berechnung grundsätzlich ausgeschlossen (Urteil des Bundesgerichts 5C.60/2003 vom 7. Mai 2003 E. 3.2.2). Die Anordnung eines festen Betrags, der unter dem Wert der Zuwendung liegt, kann einem Ausgleichungsdispens gleichkommen (PraxKomm Erbrecht-THOMAS WEIBEL, Art. 617 N 22; PraxKomm Erbrecht-JACQUELINE BURCKHARDT BERTHOSSA, Art. 630 N 35 ff.; BSK ZGB II-ROLANDO FORNI/GIORGIO PIATTI, Art. 630 N 1; HEINZ HAUSHEER, Berner Kommentar, Band III: Das Erbrecht, 3. Teilband: Die Ausgleichung, Art. 626-632 ZGB, 2004, Art. 630 N 8 ff.).