{"Signatur": "FR_TC_001", "Spider": "FR_Gerichte", "Datum": "2016-02-18", "PDF": {"Datei": "FR_Gerichte/FR_TC_001_101-2011-19_2016-02-18.pdf", "URL": "https://entscheidsuche.ch/fr_helper/download.php?pfad=/tribunavtplus/ServletDownload/101_2011_19_f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64135f1c2711a637d78c1ad5f81b76e1e8b45d05ebbf1802fc7be800f772ab71af3347b511deb5828420df7ff0a133e2998&path=f18a529ee8848b75abde07209eae3fd7a9c7a11cf75c501d10a9f97e42c6b64135f1c2711a637d78c1ad5f81b76e1e8b45d05ebbf1802fc7be800f772ab71af3347b511deb5828420df7ff0a133e2998&pathIsEncrypted=1&dossiernummer=101_2011_19", "Checksum": "8ebb15db2a27d076b0cc26260e934fdc"}, "Scrapedate": "2026-04-05", "Num": ["101 2011 19"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 18.02.2016 101 2011 19"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours d'appel civil 18.02.2016 101 2011 19"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo Kantonsgericht Zivilappellationshöfe 18.02.2016 101 2011 19"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Freiburg Kantonsgericht Zivilappellationshöfe"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Fribourg Tribunal cantonal Cours d'appel civil"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Friburgo Kantonsgericht Zivilappellationshöfe"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "I. 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Der Wert einer Aktie der in der Zwischenzeit aufgelösten Gesellschaft betrug\nim Zeitpunkt der Auflösung der Gesellschaft CHF 84'000.-- pro Aktientitel.\n\nEmpfänger der Aktien: Anzahl: Anrechnungswerte Testament:\n\n- D.________ (1/2 von) 17 CHF 714'000.--\n\n- E.________ (1/2 von) 6 CHF 252'000.--\n\n- B.________ (1/2 von) 1 CHF 42'000.--\nKantonsgericht KG\nSeite 90 von 114\n\n- C.________ (1/2 von) 6 CHF 252'000.--\n\nDie Ausgleichung erfolgt nach dem Werte der Zuwendungen zur Zeit des Erbganges oder, wenn\neine Sache veräussert worden ist, nach dem dafür erzielten Erlös (Art. 630 Abs. 1 ZGB).\nUnbestritten gilt der Verkehrswert als „Wert der Zuwendung“. Die Erben haben sich daher folgende\nZuwendungen als Erbvorempfang anrechnen zu lassen:\n\nEmpfänger der Aktien: Anzahl: Anrechnungswerte Testament: Verkehrswert36:\n\n- D.________ (1/2 von) 17 CHF 714'000.00 CHF 945'076.75\n\n- E.________ (1/2 von) 6 CHF 252'000.00 CHF 333‘556.50\n\n- B.________ (1/2 von) 1 CHF 42'000.00 CHF 55‘592.75\n\n- C.________ (1/2 von) 6 CHF 252'000.00 CHF 333‘556.50\n\nc) Grundstücke Art. aoaoao und asasas GB Q.________\n\naa) Am 14. April 1998 unterzeichneten der Erblasser, seine Ehefrau, sowie die\nBerufungskläger C.________ und B.________ eine „öffentliche Urkunde von Liegenschaften als\nErbvorempfang“. Ziffer 2.3, 2.4, 3 und 11 weisen folgenden Wortlaut auf (act. 40/1):\n\n…………\n\n2.3 Liegenschaftsabtretung an Herrn B.________\n\nHerr F.________ tritt hiermit sein nachbezeichnetes Grundstück erbvorbezugsweise an\nseinen Sohn, Herrn B.________ ab, welcher dasselbe mit Dank als neuer Eigentümer erwirbt:\n\nGrundbuch von Q.________:\n\nArtikel aoaoao:\n\n………\n\n2.4 Liegenschaftsabtretung an Herrn C.________\n\nHerr F.________ tritt hiermit sein nachbezeichnetes Grundstück erbvorbezugsweise an\nseinen Sohn, Herrn C.________ ab, welcher dasselbe mit Dank als neuer Eigentümer erwirbt:\n\nGrundbuch von Q.________:\n\nArtikel asasas:\n\n………\n\n3. Anrechnungswerte\n\nDie Vertragsliegenschaften Art. asasas sowie Art. aoaoao werden den Uebernehmern zu\nfolgenden Anrechnungswerten übertragen:\n\n36 Der Wert einer Aktie beträgt CHF 111‘185.50; vgl. E. 3 c/ee\nKantonsgericht KG\nSeite 91 von 114\n\n- der Art. asasas (neue Fläche von … m2) an Herrn C.________ zu Fr. 1'407'000.-- (Eine\nMillion-vierhundert-sieben-tausend Franken); -\n\n- der Art. aoaoao (neue Fläche von … m2) an Herrn B.________ zu Fr. 1'407'000.-- (Eine\nMillion-vierhundert-sieben-tausend Franken), ----------------------------------------------\n\nDie obigen Anrechnungswerte werden durch die Parteien aufgrund folgender Daten berechnet:\n\n……\n\nDie Uebernehmer haben diesen Betrag spätestens anlässlich der Teilung des künftigen\nNachlasses ihres Vaters gegenüber ihren späteren Miterben zur Ausgleichung zu bringen, wobei\nals Berechnungsgrundlage der jeweilige, heute aufgrund der vorbeschriebenen Parzellierung\nerworbene Grundstücksteil jedes Uebernehmers gilt.\n\nDemnach tätigen:\n\n- Herr B.________ einen Erbvorbezug von CHF 1'407'000.--\n\n- Herr C.________ einen Erbvorbezug von CHF 1'407'000.--\n\nTotal: CHF 2'814'000.--\n\nSämtliche am vorliegenden Vertrag Mitwirkenden erklären sich mit den obigen Anrechnungswerten\neinverstanden. Der Abtretende verfügt ausdrücklich, dass die obgenannten Anrechnungswerte\nnicht indexiert werden dürfen. -------------------------------------\n\n…..\n\n11. Erklärung von Frau G.________\n\nFrau G.________ nimmt von den erbvorbezugsweisen Liegenschaftsabtretungen ihres\nEhemannes, Herrn F.________ Kenntnis und erklärt sich mit den Bedingungen des vorliegenden\nVertrages vorbehaltlos einverstanden. ---------------------------------------------\n\nFrau G.________ erklärt hiermit für den Fall, dass durch die vorliegenden, erbvorbezugsweisen\nLiegenschaftsabtretungen ihr erbrechtlicher Pflichtteil verletzt werden sollte, auf einen Ausgleich\ndurch ihre erwerbenden Söhne, HH. B.________ und C.________ ausdrücklich und unwiderruflich\nzu verzichten. ---------------------------------------\n\nIn der letztwilligen Verfügung vom 14. September 1999 verwies der Erblasser auf den\nAbtretungsvertrag vom 14. April 1998 (act. 2/2).\n\nbb) Bei der vorerwähnten Abtretung der Grundstücke Art. asasas und Art. aoaoao an die\nBerufungskläger C.________ und B.________ handelt es sich unbestrittenermassen um einen\nausgleichungspflichtigen Erbvorbezug, wurde dies doch im Abtretungsvertrag ausdrücklich\nfestgehalten. Auch die letztwillige Verfügung bestätigt dies. Die Kläger B.________ und\nC.________ haben sich daher diese Zuwendung an ihren Erbanteil anrechnen zu lassen. Sie\nbestreiten dies denn auch nicht.\n\n"}