{"Signatur": "CH_WBK_001", "Spider": "CH_WEKO", "Datum": "2013-12-02", "PDF": {"Datei": "CH_WEKO/CH_WBK_001_Abreden-im-Bereich-L_2013-12-02.pdf", "URL": "https://www.weko.admin.ch/dam/weko/de/dokumente/2022/abreden_im_bereich_luftfracht_verfuegung_vom_2_dezember_2013.pdf.download.pdf/Abreden%20im%20Bereich%20Luftfracht%20Verf%C3%BCgung%20vom%202.%20Dezember%202013.pdf", "Checksum": "27f858d3271fdd6f04e1ed5b27407471"}, "Scrapedate": "2026-02-13", "Num": ["Abreden im Bereich Luftfracht"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wettbewerbskommission 02.12.2013 Abreden im Bereich Luftfracht"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Wettbewerbskommission 02.12.2013 Abreden im Bereich Luftfracht"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Wettbewerbskommission 02.12.2013 Abreden im Bereich Luftfracht"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Wettbewerbskommission "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Wettbewerbskommission "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Wettbewerbskommission "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Abreden im Bereich Luftfracht"}], "ScrapyJob": "446973/67/1907", "Zeit UTC": "13.02.2026 03:12:56", "Checksum": "f2b12594108954929fbadcb925474e32", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Wettbewerbskommission 02.12.2013 Abreden im Bereich Luftfracht\nRegeste:\nAbreden im Bereich Luftfracht\n\n 711.112-00003/COO.2101.111.6.412012 12\nC.1.1 Stellungnahme Atlas (Polar) ................................................................................ 264\nC.1.2 Stellungnahme South African .............................................................................. 264\nC.1.3 Stellungnahme Alitalia ......................................................................................... 265\nC.1.4 Stellungnahme AMR (American) ......................................................................... 265\nC.1.5 Stellungnahme United ......................................................................................... 265\nC.1.6 Stellungnahme [...] .............................................................................................. 266\nC.2 Ergebnis .................................................................................................................. 266\nD Ergebnis ................................................................................................................. 267\n\nE Dispositiv ............................................................................................................... 269\nF Anhang ................................................................................................................... 271\n\nA Sachverhalt\n\nA.1 Gegenstand der Untersuchung\n1. Gegenstand der vorliegenden Untersuchung ist die Beurteilung der Frage, ob im Bereich\nLuftfrachttransport tätige Unternehmen an unzulässigen Wettbewerbsabreden im Sinne von\nArtikel 5 des Bundesgesetzes über Kartelle und andere Wettbewerbsbeschränkungen vom\n6. Oktober 1995 (Kartellgesetz, KG; SR 251) sowie unzulässigen Vereinbarungen oder Verhaltensweisen nach Artikel 8 des Abkommens vom 21. Juni 1999 zwischen der Schweizerischen Eidgenossenschaft und der Europäischen Gemeinschaft über den Luftverkehr (EU-\nLuftverkehrsabkommen, LVA; SR 0.748.127.192.68) beteiligt waren. Namentlich ist zu prüfen,\nob Unternehmen an möglicherweise unzulässigen Abreden oder Vereinbarungen / Verhaltensweisen über Frachtraten, Treibstoffzuschläge, […], Kriegsrisikozuschläge, Zollabfertigungszuschläge für die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) sowie über die Kommissionierung von\nZuschlägen beteiligt waren.\n\nA.2 Parteien\n\nA.2.1 Einleitung\n2. Nach Artikel 39 KG sind auf die kartellrechtlichen Verfahren die Bestimmungen des Bundesgesetzes vom 20. Dezember 1968 über das Verwaltungsverfahren (Verwaltungsverfahrensgesetz, VwVG; SR 172.021) anwendbar, soweit das Kartellgesetz nicht davon abweicht.\n3. Gemäss Artikel 6 VwVG gelten als Parteien Personen, deren Rechte oder Pflichten die\nVerfügung berühren soll, und andere Personen, Organisationen oder Behörden, denen ein\nRechtsmittel gegen die Verfügung zusteht.\n4. Voraussetzungen der Parteistellung sind zunächst die Partei- und die Prozessfähigkeit. 1\nDas Verwaltungsverfahrensgesetz regelt die Partei- und Prozessfähigkeit nicht. Diese richten\nsich vielmehr nach dem Zivilrecht. Die Parteifähigkeit stellt die Fähigkeit dar, im Verfahren\nunter eigenem Namen als Partei aufzutreten; parteifähig ist, wer rechtsfähig ist. Rechtsfähig\nsind die natürlichen und juristischen Personen des Privatrechts und des öffentlichen Rechts.\nDie Prozessfähigkeit ist die rechtliche Befugnis, in eigenem Namen oder als Vertreter im Verfahren rechtswirksam zu handeln. Sie ist dann gegeben, wenn die parteifähige Person auch\n\n1 Vgl. Urteil des BVGer E-7337/2006 vom 11.2.2008, E. 3.2.\n\n"}