Kanebo bestreitet hingegen, dies jemals getan zu haben.59 In Anbetracht dessen, dass Kanebo auch bestreitet, Werbeausgaben geliefert zu haben, was nicht den Tatsachen entspricht,60 kann die WEKO deren Vorbringen nicht vorbehaltlos folgen. Aus einem Komitee-Protokoll vom 20. November 2002 ist denn auch ersichtlich, dass Kanebo Preislisten mit Wiederverkaufspreisen an die ASCOPA-Mitglieder versandt hat.61 Gemäss ASCOPA versandte Kanebo zudem noch bis im ersten Semester 2006 Preislisten.62 Darüber hinaus fehlt ein Hinweis, dass Kanebo ihre Preislisten den übrigen ASCOPA Mitgliedern zugesandt hat.