{"Signatur": "CH_WBK_001", "Spider": "CH_WEKO", "Datum": "2011-10-31", "PDF": {"Datei": "CH_WEKO/CH_WBK_001_ASCOPA_2011-10-31.pdf", "URL": "https://www.weko.admin.ch/dam/weko/de/dokumente/2012/01/ascopa_verfuegung.pdf.download.pdf/ascopa_verfuegung.pdf", "Checksum": "b5cec4f6e62adb3bf19bbec35d68200a"}, "Scrapedate": "2026-02-13", "Num": ["ASCOPA"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wettbewerbskommission 31.10.2011 ASCOPA"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Wettbewerbskommission 31.10.2011 ASCOPA"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Wettbewerbskommission 31.10.2011 ASCOPA"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Wettbewerbskommission "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Wettbewerbskommission "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Wettbewerbskommission "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "ASCOPA"}], "ScrapyJob": "446973/67/1907", "Zeit UTC": "13.02.2026 03:13:14", "Checksum": "3448f4f0bbfdcabcc52c68b7cf038a80", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Wettbewerbskommission 31.10.2011 ASCOPA\nRegeste:\nASCOPA\n\n216\nAct. 63, Anhang zur E-Mail vom 20. März 2008 von ASCOPA an Dior, Chanel, Clarins, Tanner, Wodma, Coty,\nL’Oréal, Estée Lauder, Bulgari, Kanebo, YSL, PC Parfums (Guérlain), Puig, Richemont, La Prairie/Juvena.\n217\nAct. 63, E-Mail 20. März 2008 13:59.\n218\nBulgari (Act. 175), Chanel (Act. 136), Clarins (Act. 168), Coty (Act. 195), Estée Lauder (Act. 160), L’Oréal (Act.\n171), P&G (Act. 218), Puig (Act. 131), Tanner (Act. 189), Wodma (Act. 183), YSL (Act. 172).\n219\nAct. 160, Antwort 17.\n220\nAct. 196, Antwort 20.\n221\nAct. 62, E-Mail von ASCOPA mit Anhang vom 16. Januar 2007 10:10 an Beauté Prestige, Bergerat, Bulgari,\nChanel, Clarins, Coty, Deurocos, Dicopar, Doyat Diffusion, Elizabeth Arden, Estée Lauder, La Prairie-Group,\nKanebo, L’Oréal, Arval, P&G, Dior, Parlux Diffusion, Puig, Richemont, Sisley, Starcos, Tanner, Tschanz,\nWodma und YSL.\n222\nAct. 62, E-Mail von ASCOPA mit Anhang vom 2. August 2007 15:09 an Beauté Prestige, Bergerat, Bulgari,\nChanel, Clarins, Coty, Estée Lauder, La Prairie-Group, L’Oréal, P&G, Dior, Parlux Diffusion, Puig, Richemont,\nTanner, Wodma, Kanebo, und YSL.\n\n22/2009/02903/COO.2101.111.5.159965 51\nJuvena\nKanebo\nLa Prairie\nLauder\nL'Oréal\nP&G\nParf. Christian Dior\nParfums de Luxe\nParlux Diffusion\nPC Parfums\nPuig\nRichemont\nSisley\nStar Cos\nTanner\nTschanz\nWodma 41\nYSL Beauté\n\nA.3.4.2 Nutzen des Austausches von Bruttowerbeinvestitionen\n\n(i) Einbeziehung in die Kostenanalyse\n\nParteivorbringen\n196. Die Antworten der Parteien bezüglich des Nutzen des Austausches der Bruttowerbeinvestitionen im Rahmen des Fragebogens vom 6. April 2009, fielen uneinheitlich aus, wobei\nein Grossteil der Unternehmen keine Angaben machten (Arval, Beauté Prestige, Bergerat,\nChanel, Dior, Doyat Diffusion, Deurocos, Elizabeth Arden, Kanebo, Star Cos, HJD, Parfums\nde Luxe, Parlux Diffusion, PC Parfums, Tanner, Tschanz und Wodma).223\n197. Dicopar, Estée Lauder, Richemont und La Prairie sahen keinen, Sisley keinen oder\nwenig Nutzen im Austausch.224 Clarins gibt an, die ausgetauschten Daten seien historisch\ngewesen und hätten eine generelle Übersicht über den Markt erlaubt, ohne wirklich eine\nwirtschaftliche Nützlichkeit aufzuweisen. Gemäss Clarins ist es allgemein bekannt, dass die\nWerbeausgaben einen wichtigen Posten in der Luxusindustrie darstellten.225 Puig gab an, mit\nMedia Focus zusammenzuarbeiten, die die Werbeausgaben der Konkurrenten zusammenstellten.\n\n198. Bulgari gibt an, aus den ausgetauschten Daten habe das Gewicht der Werbeausgaben\nherausgelesen werden können und der Anteil an Investitionen sowie die diesbezügliche Positionierung des Unternehmens.226 Coty meinte, die Angaben hätten es den ASCOPA-\nMitgliedern ermöglicht, ihre eigenen Werbeanstrengungen mit jenen der andern Mitglieder zu\n\n223\nVgl. die Antworten auf Frage 19 des Fragebogens vom 6. April 2009: Arval Act. 226, Beauté Prestige Act.\n193, Bergerat Act. 153, Chanel Act. 136, Dior Act. 137, Doyat Diffusion Act. 176, Deurocos Act. 132, Elizabeth\nArden Act. 188, Kanebo Cosmetics Act. 190, Star Cos Act. 165, HJD Act. 182/211, Parfums de Luxe Act. 187,\nParlux Act. 120, PC Parfums Act. 147, Sisley Act. 196, Tanner Act. 189, Tschanz Act. 128 und Wodma Act.\n183.\n224\nVgl. die Antworten auf Frage 19 des Fragebogens vom 6. April 2009: Dicopar Act. 177, Estée Lauder Act.\n160, Richemont Act. 210 und La Prairie Act. 194.\n225\nVgl. die Antwort auf Frage 19 des Fragebogens vom 6. April 2009, Act. 168.\n226\nVgl. die Antwort auf Frage 19 des Fragebogens vom 6. April 2009, Act. 175.\n\n22/2009/02903/COO.2101.111.5.159965 52\nvergleichen. Die Angaben von ASCOPA enthielten zwar Informationen zu den verschiedenen Marken, nicht jedoch zu den einzelnen Produktlinien. Die Konsumenten würden jedoch\nnicht Marken, sondern konkrete Produkte nachfragen und daher auf produkt-, nicht auf markenbezogene Werbung reagieren. Für ein wirkungsvolles Benchmarking müssten die Ausgaben pro Produktlinie vorhanden sein.227\n199. P&G gab an, dass bei der Lancierung eines Produktes eine Vergleichsmarke herangezogen worden sei. Nachdem der erzielte Umsatz der Vergleichsmarke analysiert worden sei,\nseien die Werbeausgaben für das Vergleichsprodukt in die Kostenanalyse für das zu lancierende Produkt einbezogen worden. Die Werbeinvestitionen hätten eine grobe Einschätzung\ndes Aufwandes erlaubt, welcher für die Lancierung des Vergleichsproduktes betrieben worden sei. Gestützt darauf sei die Preisstrategie für ein neues Produkt festgelegt worden.228\n200. YSL und L’Oréal geben an, der Austausch hätte es den Werbeverantwortlichen erlaubt,\ndie Wahl ihrer Werbekampagnen im Nachhinein zu evaluieren.229\n\n201. Im Rahmen der Stellungnahmen wurde geltend gemacht, der Werbekosten hätten die\nRabatte nicht berücksichtigt, seien zu ungenau gewesen und seien nicht für die Festlegung\ndes eigenen Wettbewerbsverhaltens verwendet worden. Die hohen Werbekosten deuteten\nauf Wettbewerb hin.\n\n"}