In obigem hypothetischen Beispiel könnte man sich vorstellen, dass die Einkaufspreise der Händler durch höhere (nicht zu erfüllende) Standards und Zielvorgaben und somit niedrigere Rückvergütung steigen, gleichzeitig kommen durch «Aktionen» (z.B. Netto- und Sonderpreismodelle) die Verkaufspreise unter Druck und im Ergebnis wird das Betriebsergebnis negativ. In obigem Beispiel wird zusätzlich noch angenommen, dass der Händler 2 weniger effizient arbeitet (höhere Lohnkosten, niedrigerer Serviceanteil) und trotzdem niedrigere Preise am Markt offeriert. In einer solchen Situation kann der Händler 2 nur am Markt bestehen, wenn er die Verluste anderweitig kompensiert.