Eine Regulierung nach der „Retail-Minus“- Methode bedeutet, dass vom Endkundenpreis (Retail-Preis) des historischen Anbieters die mit dem entsprechenden Endkundenprodukt zusammenhängenden (Retail-)Kosten in Abzug gebracht werden, um einen Wholesale-Preis (Wiederverkaufspreis der Vorleistung) festzulegen. Mit einer nicht-diskriminierenden Preisregulierung basierend auf einem „Retail-Minus“- Ansatz können wettbewerbsschädliche Verhaltensweisen vermieden werden 263 .