{"Signatur": "CH_WBK_001", "Spider": "CH_WEKO", "Datum": "2009-10-19", "PDF": {"Datei": "CH_WEKO/CH_WBK_001_ADSL-II_2009-10-19.pdf", "URL": "https://www.weko.admin.ch/dam/weko/de/dokumente/2010/01/adsl_ii.pdf.download.pdf/adsl_ii.pdf", "Checksum": "2676bd0df7ff988cedb969c0d7c57f81"}, "Scrapedate": "2026-02-13", "Num": ["ADSL II"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Wettbewerbskommission 19.10.2009 ADSL II"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Wettbewerbskommission 19.10.2009 ADSL II"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Wettbewerbskommission 19.10.2009 ADSL II"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Wettbewerbskommission "}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Wettbewerbskommission "}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Wettbewerbskommission "}], "Abstract": [{"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "ADSL II"}], "ScrapyJob": "446973/67/1907", "Zeit UTC": "13.02.2026 03:13:16", "Checksum": "e75f44eb02045f142e899defb0daff5e", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Wettbewerbskommission 19.10.2009 ADSL II\nRegeste:\nADSL II\n\n123\nVgl. Akte Nr. 77, Beilage 1, S. 11 f, Rz. 30 ff.\n124\nCommunication from the Comission [...] on the Review of the EU Regulatory Framework for electronic communications networks and services, 28 Juni 2006, COM(2006) 334 final S. 29.\n\n30/102\n127. Es bleiben die 30.5% bei Kabelnetzbetreibern nachgefragten Breitbandanschlüsse.\nÜber die stärkste Stellung bei den Kabelnetzbetreibern verfügt Cablecom, wobei die restlichen Kabelnetzbetreiber regional zersplittert sind, was ebenfalls gegen eine Disziplinierung\nvon Swisscom auf dem Wholesale-Markt spricht. Auch Cablecom, welche wie die anderen\nKabelnetzbetreiber nur in ihren jeweiligen Versorgungsgebieten lokal aktiv ist, kann mit einem Marktanteil von 19.5% nur begrenzt Wettbewerbsdruck entwickeln.\n\n100.0%\n\n90.0%\n\n80.0%\n\n70.0%\n\n60.0%\nTotal ADSL\n50.0%\nTotal Kabel\n40.0%\n\n30.0%\n\n20.0%\n\n10.0%\n\n0.0%\nDez 00\n\nDez 01\n\nDez 02\n\nDez 03\n\nDez 04\n\nDez 05\n\nDez 06\n\nDez 07\nApr 01\n\nAug 01\n\nApr 02\n\nAug 02\n\nApr 03\n\nAug 03\n\nApr 04\n\nAug 04\n\nApr 05\n\nAug 05\n\nApr 06\n\nAug 06\n\nApr 07\n\nAug 07\nAbbildung 3: Marktanteilsentwicklung der beiden Technologien ADSL und Kabel\n\n128. Ausserdem wurde in einer Studie festgestellt, dass nur sehr wenige Nutzer die Breitbandanbieterin wechseln, und dass das Nutzerverhalten sehr statisch zu sein scheint 125 .\nDies könnte gemäss der Studie unter anderem damit zusammenhängen, dass es beim\nWechsel zu einer anderen Technologie zu Betriebsunterbrüchen kommen könnte, zum Beispiel aufgrund eines Modemwechsels. Im Weiteren seien Breitbandangebote einer überwiegenden Mehrheit der Anbieterinnen an den Abschluss eines Preselection-Vertrags für die\nFestnetztelefonie gekoppelt, so dass es für Nutzer weniger interessant ist, einen anderen\nBreitbandanbieter zu wählen. Es bestehen damit Wechselkosten, welche gegen das Vorliegen von disziplinierenden Einflüssen sprechen.\n\n129. Aus Abbildung 3 wird ersichtlich, dass ADSL das Kabel bei weitem überholt hat. Die\nKabelnetze, insbesondere auch Cablecom, haben vor Swisscom begonnen, Breitbandinternet an Endkunden anzubieten und hatten daher im Januar 2001 einen Marktanteil von 100%.\nAls Swisscom jedoch mit ADSL-Dienstleistungen kam, nahm der Anteil der Kabeltechnologie\ntrotz stetigem Wachstum (siehe dazu Abbildung 5) bis auf unter 30% stark ab. Abbildung 3\nveranschaulicht damit eine wesentliche Feststellung der Marktentwicklung in den letzten Jahren: ADSL wird im Vergleich zum Kabelinternet immer stärker.\n\n130. Im Gegensatz zum landesweiten Auftreten von Swisscom können Kabelnetzbetreiber\nkeine schweizweiten Angebote lancieren. Dies bedeutet, dass Swisscom bezogen auf einen\nbeliebigen Endkunden als Breitbandanbieter höchstens einen Konkurrenten hat, nämlich –\nfalls vorhanden – den lokalen Kabelnetzbetreiber im betreffenden Gebiet. Zudem ist bei der\nInterpretation der Marktanteile zu berücksichtigen, dass Swisscom erstens aufgrund der im\n\n"}