{"Signatur": "CH_VB_999", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1986-11-03", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_999_JAAC-51-52C--_1986-11-03.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000494.pdf?ID=150000494", "Checksum": "4bd1c5cd629aa2595adc7f0372938fe1"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 51.52C \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) sonstige Behörden 03.11.1986 JAAC 51.52C \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  autres autorités 03.11.1986 JAAC 51.52C \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) altre autorità 03.11.1986 JAAC 51.52C \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) sonstige Behörden"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  autres autorités"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) altre autorità"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Département fédéral de l'environnement, des transports, de l'énergie et de la communication; an..."}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:34:53", "Checksum": "04c711be9977663c75bd4d63fec2efc2", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) sonstige Behörden 03.11.1986 JAAC 51.52C \r\n\n JAAC 51.52C\n\nEntscheid des Eidgenössischen Verkehrs- und\nEnergiewirtschaftsdepartements vom 3. November\n1986\n\nRadio et télévision. Interdiction de la publicité payante indirecte à la\ntélévision, selon la concession SSR.\nPlainte contre l’octroi de marchandises comme prix à des concours et\ncontre la vente, par la radio, des mêmes produits, qui portent un slogan\npublicitaire en faveur de la radio. Examen, par le DFTCE, à titre de\ndénonciation. Aucune violation de la concession, vu que cette publicité\npropre ne favorise aucun intérêt de tiers et que la vente en question\nconstitue une source licite de financement.\n\nRadio und Fernsehen. Verbot der indirekten bezahlten Fernsehwerbung\ngemäss SRG-Konzession.\nBeanstandung der Abgabe von Waren als Wettbewerbspreise\nund des Verkaufs der gleichen Produkte, die mit Werbung für das\nRadio versehen sind, durch das Radio. Prüfung, durch das EVED,\nals Aufsichtsbeschwerde. Keine Konzessionsverletzung, da diese\nEigenwerbung keine Interessen Dritter begünstigt und der betreffende\nVerkauf eine zulässige Finanzierungsquelle darstellt.\n\nRadio e televisione. Divieto della pubblicità pagante indiretta alla\ntelevisione, secondo la concessione SSR.\nRicorso contro il rilascio di merci quali premi in concorsi e contro\nla vendita, da parte della radio, degli stessi prodotti che portano\nimpressa la pubblicità in favore della radio. Esame da parte del DFTCE\n\n1\na titolo di denuncia all’autorità di vigilanza. Nessuna violazione\ndella concessione, considerato che tale pubblicità non favorisce alcun\ninteresse di terzi e che la vendita in questione costituisce una fonte\nlecita di finanziamento.\n\nIn einer Eingabe vom 24. August 1986 wurde beanstandet, dass das dritte\nProgramm des Deutschschweizer Radios (DRS 3) für gewisse Produkte\nWerbung betreibt und diese Waren verkauft. Es war vorerst die Frage zu\nklären, ob die Unabhängige Beschwerdeinstanz (UBI) oder das Eidg. Verkehrsund Energiewirtschaftsdepartement (EVED) zuständig sind. Zu diesem Zweck\nwurde mit der UBI ein Meinungsaustausch geführt.\nAusgehend von der Unterscheidung zwischen programmlichen und rein\nfinanziellen Gesichtspunkten gelangt die UBI zum Schluss, dass die Instanz\ndann zuständig ist, wenn der Aspekt der unabhängigen Willensbildung\ndes Publikums zur Debatte steht. Demgegenüber, so die UBI weiter, fallen\nfinanzpolitische und unternehmerische Fragen in die Kompetenz des EVED.\nHinsichtlich dieser Eingabe vertritt die UBI die Meinung, dass die finanzielle\nSeite im Vordergrund steht und die Beanstandung somit vom Departement zu\nbehandeln ist[6]. Dieses kann sich dieser Auffassung anschliessen und bejaht\naus dieser Sicht seine Zuständigkeit, insoweit die anderen Voraussetzungen\nhierfür gegeben sind.\nNach Art. 25 der Konzession für die Schweizerische Radio- und\nFernsehgesellschaft vom 27. Oktober 1964/22. Dezember 1980 (Konzession\nSRG, BBl 1981 I 285 1151) ist das EYED «mit der Aufsicht über die Einhaltung\nder Konzession betraut». Es wird gerügt, die Praktiken von DRS 3 seien als\nverbotene Werbung und unzulässige Finanzierung zu betrachten. Somit wird\neine Verletzung des Art. 14 Abs. 1 sowie der Art. 20 ff. der Konzession SRG\ngeltend gemacht. Mithin ist die funktionelle und sachliche Zuständigkeit des\nDepartementes gegeben.\n(Bedeutung der Aufsichtsbeschwerde vgl. VPB 51.52B II 2)\nArt. 14 Abs. 1 Konzession SRG verbietet jede bezahlte direkte und indirekte\nRadiowerbung. Weder die Konzession SRG noch die Weisungen des\nBundesrates über die Fernsehwerbung vom 15. Februar 1984 (BBl 1984 I\n364) enthalten eine Definition der Werbung. Hingegen umschreibt Art. 16\nAbs. 2 der V über lokale Rundfunk-Versuche (RVO, SR 784.401) Werbung als\n«Sendungen, die zum Abschluss von Rechtsgeschäften über Waren oder\nDienstleistungen» anregen. Werden nun Waren in Hörerwettbewerben\nals Preise für eine richtige Antwort ausgesetzt, so fehlt das Element des\nRechtsgeschäftes. Diese Aussage ist insoweit einzuschränken, als dass\nnicht gleichzeitig der Produktename oder der Spender (Firma usw.) in den\nVordergrund gerückt werden. In diesem Fall hätte man es mit indirekter\nWerbung zu tun und sollte damit eine geldwerte Leistung an den Veranstalter\nverbunden sein, wäre der Tatbestand der verbotenen bezahlten indirekten\nWerbung erfüllt. Bei DRS 3 ist dies nicht der Fall. In der Regel wird nur eine\nallgemeine Warenbezeichnung (z. B. DRS 3 T-Shirt) verwendet.\n\n"}