{"Signatur": "CH_VB_999", "Spider": "CH_VB", "Datum": "1985-01-27", "PDF": {"Datei": "CH_VB/CH_VB_999_JAAC-51-10--_1985-01-27.pdf", "URL": "https://www.amtsdruckschriften.bar.admin.ch/viewOrigDoc/150000350.pdf?ID=150000350", "Checksum": "9eaf7ba20a49f3c1c1e3e74fda3216b8"}, "Scrapedate": "2026-03-20", "Num": ["JAAC 51.10 \r"], "Kopfzeile": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) sonstige Behörden 27.01.1985 JAAC 51.10 \r"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  autres autorités 27.01.1985 JAAC 51.10 \r"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) altre autorità 27.01.1985 JAAC 51.10 \r"}], "Meta": [{"Sprachen": ["de"], "Text": "Eidgenossenschaft Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) sonstige Behörden"}, {"Sprachen": ["fr"], "Text": "Conféderation Jurisprudence des autorités administratives de la Confédération (1987-2017)  autres autorités"}, {"Sprachen": ["it"], "Text": "Confederazione Giurisprudenza delle autorità amministrative della Confederazione (1987-2017) altre autorità"}, {"Sprachen": ["de", "fr", "it"], "Text": "Commission fédérale de recours pour la Fondation Pro Helvetia, jusqu'à 2006"}], "ScrapyJob": "446973/70/126", "Zeit UTC": "20.03.2026 01:35:44", "Checksum": "fa1c5d7b99c77b1aed6b9393c3dcf464", "Chunktext": "Auszug aus dem Entscheid Verwaltungspraxis der Bundesbehörden (1987-2017) sonstige Behörden 27.01.1985 JAAC 51.10 \r\n\n JAAC 51.10\n\nEntscheid der Eidgenössischen Rekurskommission für\ndie Stiftung Pro Helvetia vom 27. Januar 1985\n\nFondation Pro Helvetia. Refus d’une garantie de déficit pour des\nreprésentations théâtrales en raison de leur coût disproportionné, en\ndépit d’une communication positive faite initialement par le chef de\nla division, mais sans promesse formelle de subvention de la part de\nl’organe compétent de la fondation. Aucune violation de la bonne foi\nlorsque, en cours de la procédure, la somme demandée est augmentée et\nqu’apparaît, à cause du caractère collectif de la création en question,\nla nécessité de visionner celle-ci, ce qui révèle un résultat artistique\ninsatisfaisant.\n\nStiftung Pro Helvetia. Verweigerung einer Defizitgarantie für\nTheateraufführungen wegen unverhältnismässigem Aufwand,\ntrotz anfänglich positiver Mitteilung durch den Abteilungsleiter,\njedoch ohne formelle Beitragszusicherung durch das zuständige\nStiftungsorgan. Keine Verletzung von Treu und Glauben, wenn im Laufe\ndes Verfahrens die verlangte Summe erhöht wird und das Werk sich\nals Kollektivkreation herausstellt, welche eine Visionierung notwendig\nmacht, deren Ergebnis künstlerisch unbefriedigend ist.\n\nFondazione Pro Helvetia. Rifiuto di una garanzia del deficit per\nrappresentazioni teatrali, in ragione del loro costo sproporzionato,\nnonostante una comunicazione positiva fatta inizialmente dal capo\ndella divisione, senza tuttavia promessa formale di sovvenzionamento\nda parte dell’organo competente della fondazione. Nessuna violazione\ndel principio della buona fede se, nel corso della procedura, la somma\nrichiesta è aumentata e se l’opera risulta essere una creazione\ncollettiva che rende necessario un visionamento della stessa e il cui\nrisultato artistico è insoddisfacente.\n\n1\nI\n\nA. Mit Gesuch vom 15. September 1983 beantragte die\nProduktionsgemeinschaft A, Theaterabteilung, einen Beitrag von Fr. 12 800.-\ndurch die Stiftung Pro Helvetia zur Deckung der Auslandspesen für zwei\nTheaterproduktionen.\nB. Mit Schreiben vom 21. September 1983 ersuchte das Sekretariat der\nStiftung Pro Helvetia die Produktionsgemeinschaft, das Gesuch auf einem\nentsprechenden Formular der Stiftung einzureichen.\nC. Am 9. Oktober 1983 reichte die Produktionsgemeinschaft das Gesuch erneut\nein, wobei auf den entsprechenden Formularen der Stiftung detailliertere\nAngaben erfolgten.\nD. Mit Brief vom 30. November 1983 teilte der zuständige Abteilungsleiter\nder Stiftung Pro Helvetia der Gesuchstellerin mit, der Stiftungsrat stehe dem\nGesuch grundsätzlich positiv gegenüber. Aus Gründen der Budgetübersicht\nhabe der endgültige Entscheid jedoch auf den 23. Februar 1984 verschoben\nwerden müssen. Falls sich in der Zwischenzeit etwas am Gesuch ändern sollte,\nbitte man, die Stiftung zu informieren.\nE. Am 9. Februar 1984 reichte die Gesuchstellerin ein neues Gesuch ein. Es\nwurde nun eine Defizitgarantie von Fr. 27 950.- für die erste Aufführung und\nnach wie vor von Fr. 5 000.- für die zweite Aufführung verlangt. Insgesamt\nwurde demnach ein Betrag von Fr. 32 950.- beantragt. Vorgesehen waren\nVorstellungen des ersten Stückes in Amsterdam und des zweiten Stückes in der\nBundesrepublik Deutschland.\nF. Mit Schreiben vom 29. Februar 1984 ersuchte der zuständige\nAbteilungsleiter der Stiftung die Gesuchstellerin um Mitteilung, wann und\nwo die nächsten Aufführungen stattfinden würden. Der Entscheid der Stiftung\nhange von einer Visionierung ab. Da die Gesuchstellerin nicht reagierte,\nwiederholte der zuständige Abteilungsleiter der Stiftung seine Aufforderung\nam 20. März 1984.\nG. Nachdem eine Visionierung doch noch erfolgen konnte, teilte der Direktor\nder Stiftung Pro Helvetia der Gesuchstellerin am 22. Juni 1984 mit, dass der\nLeitende Ausschuss der Stiftung das Gesuch am 21. Juni 1984 abgelehnt habe.\nDas ursprüngliche Gesuch vom 15. September 1983 habe einen eher positiven\nEindruck erweckt, vor allem auch hinsichtlich des Verhältnisses zwischen\ndem budgetierten Aufwand und dem von der Stiftung erwarteten Beitrag.\nIm Gesuch vom 9. Februar 1984 habe sich der nachgesuchte Beitrag für das\nerste Stück jedoch mehr als verdoppelt. Eine Visionierung der Aufführung\nhabe ergeben, dass das Stück nicht zu den Unternehmungen gehöre, die Pro\nHelvetia unterstützen wolle. Dem ausserordentlich grossen technischen\nAufwand stehe eine Aussage gegenüber, die besonders hinsichtlich der Form\n\n"}